Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Erftkreis Einbrüche

    Erftkreis (ots) - «Winterzeit –Einbruchzeit»,

    dies beweisen erneut Zahlen über Einbrüche in Wohnungen und Häuser im Erftkreis während der letzten 24 Stunden.     Insgesamt 10 Mal mussten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Erfkreispolizei zu derartigen Tatorten ausrücken.     Die Tatorte lagen in Bergheim, Pulheim, Kerpen, Erftstadt, Frechen, Hürth und Berzdorf.

    Auch für diese Einbrüche sind die polizeilichen Erkenntnisse zutreffend, dass Einbrecher für ihre Taten die zur Zeit früh einsetzende Dunkelheit bzw. die spät einsetzende Helligkeit nutzen.     Die polizeiliche Auswertung von Einbruchstatorten belegt, dass diese Straftaten im Winterhalbjahr nahezu um 50 Prozent zunehmen. Die tatrelevanten Zeiten liegen dabei überwiegend in der Zeit zwischen 17 und 21 Uhr.     Mit Einbruch der Dunkelheit können Einbrecher leicht feststellen, ob sich jemand in einer Wohnung oder einem Haus aufhält. Ist dies nämlich nicht der Fall, ist das Objekt in der Mehrzahl der Fälle nicht beleuchtet.

    Beim Eindringen in Einfamilienhäuser wählen Täter in 49 Prozent der Fälle den Weg über Terrassentüren; zu 34 Prozent werden Fenster aufgehebelt.     Um in Wohnungen einzudringen, die sich in Mehrfamilienhäusern befinden, wählen Einbrecher in 34 Prozent der Fälle im Parterre befindliche Terrassentüren. Fenster werden in diesen Objekten bei 28 Prozent der Einbrüche benutzt. 33 Prozent der Täter gehen die Wohnung durch die Wohnungstür an.     Leichtes Spiel haben Einbrecher immer mit in Kippstellung befindlichen Türen und Fenstern, da diese problemlos aus der Arretierung gehoben werden können.     Bewohner, deren Wohnungen im ersten Stockwerk oder höher liegen, unterliegen oftmals dem Irrtum, dass ihre «gekippten» Fenster oder Türen für Einbrecher nicht erreichbar sind.     Die polizeilichen Erfahrungen zeigen jedoch, dass insbesondere im ersten Obergeschoss befindliche Wohnungen über die jeweiligen Balkone problemlos erreicht werden können. Als Steighilfen werden dazu oftmals in Hausnähe stehende Mülltonnen oder deponierte Leitern benutzt.

    Mit den genannten Zahlen und Beispielen möchte die Erftkreispolizei die Bürgerinnen und Bürger ihres Kreises erneut für den Einbruchschutz sensibilisieren.

Die Polizei rät daher:

    Das einfachste und kostengünstigste Mittel den Eindruck einer bewohnten Wohnung / eines bewohnten Hauses zu erwecken, ist der Anschluss einer Lichtquelle an eine Zeitschaltuhr. Auch kann ein Radio zusätzlich mit einer Schaltuhr gekoppelt werden.

Beobachten Sie Ihr Wohnumfeld.     Notieren Sie sich Kennzeichen von fremden Fahrzeugen, die Ihnen verdächtig vorkommen.     Sprechen Sie fremde Personen mit der simplen Frage «Kann ich ihnen helfen» an; dies schreckt Täter oft ab.

    Nachbarschaftshilfe / -kontakt kann ein wirksamer Einbruchschutz sein. Informieren Sie sich daher gegenseitig über Abwesenheitszeiten.

    Verschließen Sie beim Verlassen Ihres Hauses / Ihrer Wohnung immer Türen und Fenster. Lassen Sie Zimmer, deren Fenster Sie zum Lüften geöffnet haben, nicht unbeobachtet.

    Deponieren Sie Steighilfen wie Leitern, Mülltonnen etc nicht in Hausnähe; ein Einbrecher hat keine Zeit lange danach zu suchen.

    Darüberhinaus bietet das Kommissariat Vorbeugung in Wesseling kostenlose Beratung in Sachen Einbruchschutz.     Terminabsprachen können telefonisch unter der Rufnummer 02236 / 8932-0, erfolgen.

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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