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07.09.2009 – 14:44

Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Einbrecher verstand die Geste des Polizeihundes

Erftstadt-Lechenich (ots)

Sonntagmorgen (06. September), 00:15 Uhr: Einbrecher sind in Lechenich am Werk. Aufmerksame Zeugen verständigen die Polizei. Die rückt an, stellt einen Einbrecher am Tatort und den anderen, nach einer deutlichen Geste von Polizeihund Nick, in einem Gartenteich.

Ein Zeuge hörte aus der Einkaufspassage Steinstraße verdächtige Geräusche und verständigte die Polizei. Mehrere Streifenwagen fuhren zum Tatort. Die Eingangstür zu einem Geschäft war von den Tätern aufgehebelt worden. Beamte fanden einen Einbrecher in dem Geschäftslokal des Optikers, ein anderer suchte das Weite. Die Beamten verfolgten ihn. Er flüchtete zunächst in ein Parkgelände, anschließend lief er durch einen Bach und versteckte sich hinter einem Holzhaus. Die Verfolger riegelten den Fluchtweg ab. Zwischenzeitlich befand sich Diensthund Nick mit seinem Herren am Einsatzort. Das abgesperrte Gartengrundstück wurde betreten. Der Einsatz des Diensthundes zur Absuche wurde angedroht. Eine Person war auf dem Grundstück zu vernehmen, kam aber trotz Aufforderungen in Deutsch und Englisch nicht zum Vorschein. Der Diensthundeführer, sein Hund und ein weiterer Polizeibeamter entdeckten, im Gartenteich liegend, einen Mann. Er hatte den Kopf oberhalb der Wasserfläche und reagierte nicht auf Ansprache (wiederum in zwei Sprachen). Nun kam Nick's großer Auftritt. Angeleint ließ ihn sein Chef ins kalte Nass. Nick bellte in einer für den Einbrecher offensichtlich verständlichen Sprache. Ziemlich laut verdeutlichte er seine Aufforderung mit klaren Gesten (offenem Maul mit großen Zähnen). Noch bevor Nick ihn erreichte, stieg der 41-jährige Täter aus dem Wasser und ließ sich zum Fesseln vor den Beamten auf dem Boden nieder. Sein 38-jähriger Mittäter saß zu diesem Zeitpunkt bereits im Streifenwagen. Die Polizeibeamten fanden in dem Ladenlokal des Optikers zum Abtransport bereitgestellte hochwertige optische Gerätschaften. Beide Täter stammen und leben in Polen. Sie werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:
Landrat Rhein-Erft-Kreis
Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
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Fax: 02233- 52 -  3309                                              
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