CSU-Landesgruppe

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Dr. Ruck: Wale schützen

Berlin (ots) - Zu der 53. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in London, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Christian Ruck: Es gibt eine Vielzahl von bedrohten Walarten. Doch zeichnet sich bei der 53. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in London eine Lockerung des Fangverbots ab. Es heißt, die japanische Regierung habe nach eigenem Eingeständnis eine Reihe von verarmten karibischen Kleinstaaten bestochen, damit diese in London gegen das Walfangverbot stimmen. Das kann so nicht hingenommen werden. Schließlich wurde z.B. die Blauwalpopulation in der Antarktis im vergangenen Jahrhundert durch den kommerziellen Walfang drastisch reduziert. Vor hundert Jahren waren es noch 250.000, heute sind es wahrscheinlich weniger als 1.000 Tiere. 1965 wurden die Blauwale deshalb offiziell unter Schutz gestellt, dennoch hat die Population seitdem keine Zeichen der Bestandserholung gezeigt. Auch geringe Einflüsse auf die verbleibende Population könnten ihr Aussterben im Südpolarmeer bedeuten. In London wird auch das "Überarbeitete Managementverfahren", ein neues Konzept zum Bestandsmanagement der Wale, das die bereits beschlossenen sehr vorsichtigen Ansätze zur Ermittlung der Fangquoten ebenso wie Elemente der Kontrolle und Überwachung einschließt, diskutiert werden. Dabei darf es nicht dazu kommen, dass Fangverbote gelockert werden, weil das Abstimmungsverhalten erkauft ist. Wale müssen geschützt und dürfen nicht verschachert werden. ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Pressestelle Tel.: 030/227-52138/52427 Fax: 030/227-56023 Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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