CSU-Landesgruppe

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Glos: Schaden für Europa abwenden!

Berlin (ots) - Zu den Vorwürfen von Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Leipziger Volkszeitung, die Union rücke von der europapolitischen Linie Helmut Kohls ab, erklärt der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Glos: Die Union, die seit den Zeiten Konrad Adenauers und Franz Josef Strauß gegen den damaligen Widerstand der SPD den europäischen Gedanken stets vorangetrieben hat, lässt sich von Herrn Schröder nicht in die Ecke der Europa-Gegner stellen. Die Vorwürfe von Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Union und insbesondere der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber rückten von der europapolitischen Linie Helmut Kohls ab, ist völlig absurd. Die Union will im Gegenteil die Europadiskussion versachlichen und sich der Sorgen und Nöte der Bevölkerung annehmen. An die Seriosität der Ostweiterung muss derselbe strenge Maßstab angelegt werden, wie bei der Einführung des Euro. Hierüber bedarf es einer breiten und sachlichen Diskussion in der Gesellschaft. Nichts würde nämlich der europäischen Integration mehr schaden, als eine überhastete und unvorbereitete Erweiterung, die von der Bevölkerung nur halbherzig oder gar nicht mitgetragen wird. Die wahren Europäer sind die kritischen und sorgfältigen Konstrukteure und nicht die Phantasten und Polemiker. ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Pressestelle Tel.: 0 30/2 27-5 21 38 /-5 24 27 Fax: 0 30/2 27-5 60 23 Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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