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DIE ZEIT

Jazz-Legende Sonny Rollins: Musik kann Menschen dazu bringen, andere umzubringen

Hamburg (ots)

Der Jazz-Saxophonist Sonny Rollins, 75, spricht in
der ZEIT über seinen musikalischen Ehrgeiz: "Wenn die Leute meine
Musik mögen, dann freut mich das, aber es ist auch eine
Herausforderung. Ich kann mich nicht einfach entspannen und darüber
nachdenken, was für eine tolle Platte ich da wieder gemacht habe." Er
sei sich "viel zu sicher, dass ich es noch besser machen kann".
Rollins: "Ich möchte besser spielen, bessere Ideen haben, mehr
lernen. Ich versuche, zu spielen, was in der Luft liegt. Ich möchte
mir bewusst machen, was auf der Welt geschieht, und es mit meinem
Saxophon verarbeiten." Nur so bleibe er "so lebendig wie der Jazz".
Musik löse besondere Kräfte aus, im positiven wie negativen Sinne.
Man könne sie benutzen, "um Menschen dazu zu bringen, andere Menschen
umzubringen. Es gibt eine ganze Menge kriegerischer Musik, die dafür
sorgt, dass Menschen in ein Flugzeug steigen und Bomben abwerfen auf
andere Menschen. Und die Musik gibt ihnen das Gefühl, das Richtige zu
tun". Musik könne benutzt werden, um zu zerstören, aber auch, "um
etwas aufzubauen. Meine Musik soll dazu beitragen, etwas zu
erschaffen".
Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 27 vom 29. Juni 2006
senden wir Ihnen gerne zu.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT
Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax:
040/3280-558, E-Mail:  bunse@zeit.de)

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