DIE ZEIT

Paul Spiegel: "Mein Traum zerschellte an einem Viehwaggon"

Hamburg (ots) - "Meine Träume von heute sind die Träume von gestern", sagt Paul Spiegel in der ZEIT. Mehr als 55 Jahre lang träumte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland von seiner Schwester Rosa, die im Alter von elf Jahren in Brüssel auf offener Straße von einer Zivilstreife verhaftet worden war. Für ihn hörte die Hoffnung nie auf, dass sie noch am Leben sein könnte. Vor zwei Jahren erfuhr Paul Spiegel, dass seine Schwester nach Auschwitz deportiert worden ist - es fanden sich Aufzeichnungen mit ihrem Namen und dem Vermerk: Gestorben in Auschwitz. "Mein Traum zerschellte an einem Viehwaggon der deutschen Reichsbahn." Spiegel träumt auch heute noch: "Ich habe den Traum, der Erkenntnis zu begegnen. Ich habe den Traum, hinter die Fragezeichen sehen zu können. Ein Leben lang." Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 17, EVT 18.04.2002) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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