DIE ZEIT

Jürgen Flimm: "Bundesligaprofis sollen auf Geld verzichten"

Hamburg (ots) - Der Regisseur und Fußballfan Jürgen Flimm würde gern durch einen höheren Mitgliedsbeitrag seinem Verein SV Werder Bremen helfen, mögliche finanzielle Engpässe zu überbrücken. Angesichts der durch fehlende TV-Einnahmen drohenden finanziellen Probleme der Bundesliga-Vereine sagt Flimm der ZEIT: "Jetzt gilt es, schnell andere Geldquellen zu erschließen - die Wirtschaft ist gefragt, aber auch die Mitglieder. Ich wäre bereit, für meine Mitgliedschaft bei Werder mehr zu bezahlen, als die rund 30 Euro pro Jahr." Flimm empfiehlt den Bundesligaprofis, notfalls auf Geld zu verzichten und sich Künstler an Theatern und Opernhäusern zum Vorbild zu nehmen: "Viele Mitarbeiter an gefährdeten Theatern tun das. Das sollte beispielhaft für die Kurzhosen sein. Stures Beharren auf den Verträgen zeugt nicht von Weitsicht. Das Leben ist mehr als eine Blutgrätsche", sagt Flimm. Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 16, EVT 11.04.2002) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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