DIE ZEIT

"Wir müssen das ZDF befreien"
Markus Schächter, ZDF-Programmdirektor, in der ZEIT

Hamburg (ots) - Markus Schächter, Programmdirektor des ZDF, bewirbt sich für das Amt des Intendanten. Sollte er am 18. Januar 2002 gewählt werden, will er sich verstärkt um die strukturelle Reform des ZDF kümmern. "Das ZDF muss sich aus der Isolation eines Einkanalsenders befreien", sagt er in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. Schächter: "Das ZDF ist als Einkanalsender der einzige Wettbewerber ohne Senderfamilie und komplementäre Angebote. Uns fehlen die Marketingmöglichkeiten einer Cross-Promotion-gestützten Kommunikation. ... Grundsätzlich ist die Moderatorensuche für uns nicht immer leicht, da wir nicht über Ressourcenbreite verfügen wie etwa die ARD mit ihren dritten Programmen." Eine Lösung des Problems sieht Schächter in einem zweiten Kanal für das ZDF. Das ZDF, so Markus Schächter, müsse vor allem die Chancen der Digitalisierung nutzen: "Für eine digitale Zeit müssen wir komplementäre Partner suchen, die das Hauptprogramm stützen und eine Programmvielfalt gestalten lassen. Unsere digitalen Kanäle sind eine erste konzeptionelle Antwort auf die Einkanalproblematik." Schächter weiter: "Bei den reduzierten Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, können wir uns allerdings nicht alle Wünsche erfüllen, zum Beispiel einen ZDF-Kulturkanal." Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 2, EVT 03.01.2002) der nachfolgenden Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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