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Fiskus bremst bei der virtuellen Steuererklärung

Hamburg (ots) - Rund zwei Drittel der Internetnutzer möchten ihre Steuererklärung in Zukunft im Web abgeben. Das ist das Ergebnis einer Internet-Trend-Umfrage der Mummert + Partner Unternehmensberatung, an der sich mehr als 1500 Personen beteiligten haben. Rund die Hälfte aller Befragten versprachen darüber hinaus, ihre digitale Steuererklärung dann früher als bisher abgeben zu wollen. Das digitale Finanzamt bietet eine Reihe von Vorteilen: So wird der Steuerzahler beispielsweise bereits am Computer auf mögliche Fehler beim Ausfüllen der Formulare hingewiesen - selbst komplizierte Steuererklärungen werden durch die Onlineunterstützung zum Kinderspiel. Doch nicht nur der Bürger profitiert von dem Service. Durch die direkte Übermittlung der Steuerdaten an die Computersysteme der Kommunen werden die Sachbearbeiter der Finanzämter erheblich entlastet. Zwar bieten einige Städte und Gemeinden ihren Bürgern schon heute die Möglichkeit, ihre Steuererklärung im Internet abzugeben. Doch noch reagieren die Steuerzahler verhalten. Die Internet-Befragung ergab, dass die Gründe für das Zögern vielfältig sind: Neben der Furcht vor mangelndem Datenschutz (22 Prozent) spielen auch die Angst vor fehlerhafter Datenübermittlung (13 Prozent) und Bedenken gegenüber der Sicherheit beim virtuellen Posteingang (13 Prozent) eine Rolle. Ein weiteres Hemmnis für den elektronischen Service ist die strenge deutsche Gesetzgebung. Die digitale Signatur ist der manuellen Unterschrift in Deutschland im Bereich der Steuererklärung rechtlich noch nicht gleichgestellt. Zur Beglaubigung der Unterlagen muss daher noch immer ein signierter Kurzausdruck der Erklärung an das Finanzamt geschickt werden. Wovor diejenigen, die keine virtuelle Steuererklärung abgeben wollen, im Detail Angst haben: 1. Datenschutz kommt zu kurz (22%) 2. Fehlerhafte Datenübermittlung (13%) 3. Keine Sicherheit beim Posteingang (13%) 4. Signatur ist nicht sicher (12%) 5. Zu kompliziert (6%) 6. Kein persönlicher Kontakt (5%) 7. Spezielle Software notwendig (5%) 8. Onlinegebühren zu hoch (3%) 9. Keine eigene Internetanbindung (2%) ots Originaltext: Mummert + Partner Unternehmensberatung Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Mummert + Partner Unternehmensberatung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jörg Forthmann Tel.: 040/227 03-7787 Die Presselounge von Mummert + Partner finden Sie im Internet unter www.mummert.de. Original-Content von: Sopra Steria GmbH, übermittelt durch news aktuell

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