DIE ZEIT

Natalia Wörner empfindet nach Tsunami das Meer als bedrohlich

Hamburg (ots) - Der Tsunami zum Jahresende 2004 hat bei Schauspielerin Natalia Wörner Nachwirkungen bis heute. Wörner, die in Berlin lebt, war am Tag des Tsunamis im von der Flutwelle betroffenen Khao-Lak in Thailand. Jetzt stellte sie bei einer Reise nach Bali mit Schrecken fest, "dass das Geräusch des Meeres für mich nur noch bedrohlich ist und nichts Beruhigendes mehr hat". Im ZEITmagazin schreibt Wörner über eine geplante Reise nach Thailand: "Ich liege nachts wach und denke an die Tage vor dem Tsunami: eine Flussfahrt im Landesinneren, Schnorcheln bei den Similan Islands, ein Elefantenritt durch den Dschungel. Und dann taste ich mich langsam an den 26. Dezember 2004 ran: Versprengte Erinnerungen an den Geruch von Hitze und Angst steigen in mir hoch. Gespenstische Stille mitten in der Hölle. Ich weiß nicht, was ich packen soll. Ich stehe auf und trinke ein Glas Milch."

Später in Bangkok erinnert sie sich an nichts: "Obwohl ich hier zwei Tage nach dem Tsunami gewohnt habe, genau an diesem Fluss. Die Zeit ist wie ausgelöscht, als ob sie nie stattgefunden hätte. Hippocampale Amnesie."

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