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Joan Baez sieht Obama in Tradition von Martin Luther King

Hamburg (ots) - Die amerikanische Sängerin Joan Baez, 67, sieht den US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama in der Tradition des Bürgerrechtlers Martin Luther King. Dem ZEITmagazin sagt die bekannte Menschenrechtlerin aus den USA: "Ich mag dieses System nicht, in dem jeder nur lügt und betrügt. Aber Obama ist das verbindende Element, das all die Jahre gefehlt hat. Er bewegt die Leute, wie ich es seit Dr. King nicht mehr erlebt habe. Das heißt nicht, dass ich all meine Hoffnungen auf ihn setze. Aber ich bemerke, dass ich lächle, wenn ich ihm zuhöre, und ich sehe Möglichkeiten, die ich bei niemand anderem sehe. Es kann sein, dass er gewinnt und so wie Jimmy Carter, der auch wunderbare Ideen hatte, im Augenblick seines Amtsantritts sagt, ihm seien die Hände gebunden. Obama ist noch nicht einmal Präsident. Aber er wirkt schon jetzt wie ein Staatsmann. Wir hatten so lange keinen mehr."

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Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 34 vom 14. August 2008
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