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Norwegens Staatsfonds-Chef: Keine Anfrage vom IWF

Hamburg (ots) - Norwegens Staatsfonds ist vom Internationalen Währungsfonds bisher nicht gebeten worden, eine aktive Rolle bei der Entwicklung eines Verhaltenskodex für Staatsfonds zu übernehmen. "Wir haben mit dem IWF keinen Kontakt gehabt", sagt Fondschef Yngve Slyngstad der ZEIT. "Es gab keine derartige Anfrage, und wir arbeiten auch nicht an irgendwelchen Vorschlägen, sei es mit dem IWF oder mit anderen." Lee Kuan Yew, der frühere Premierminister von Singapur und heutige Chairman des Staatsfonds GIC, hatte Ende Januar davon gesprochen, der IWF wolle, dass Norwegen, Singapur und Abu Dhabi Richtwerte für die Auskunftspflichten der seit Monaten umstrittenen Staatsfonds setzten.

"Ich schätze, wir sind in Europa der größte Käufer von Dienstleistungen im Fondsmanagement", sagt Slyngstad weiter. 16 Prozent des rund 380 Milliarden Dollar schweren Fonds lasse man derzeit extern verwalten. Auch für Investmentbanken sei der Fonds wichtig: "Wir sind der größte Besitzer von Aktien in Europa - fast ein Prozent des europäischen Aktienmarkts gehört uns - daher sind wir auch für sie ein großer Kunde."

Das komplette Interview der ZEIT Nr. 12 vom 13. März 2008 senden wir Ihnen gerne zu.

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