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Bauanleitung für den perfekten Schneemann

Hamburg (ots)

"Bei großer Kälte", sagt Martin Heggli, Mitarbeiter des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung in Davos, "ist es recht schwierig, einen Schneemann zu bauen. Wie gut der Schnee klebt, hängt nämlich stark von der Temperatur ab". Das merke man schon, wenn man versuche, "aus sehr kaltem Neuschnee einen Schneeball zu formen. Der fällt einfach wieder auseinander", sagt Heggli der ZEIT.

Mit feuchtem Schnee könne man die besten Schneemänner bauen. Wichtig sei aber, das man die Übergänge zwischen den einzelnen Kugeln mit Schnee verstärkt und den Schnee festklopft; zur Not könne man auch Wasser dazu geben. "Dann besteht allerdings die Gefahr", sagt Heggli, "dass der Schnee sehr hart wird. Dann kann man ihn nur noch mit der Motorsäge bearbeiten."

Schnee müsse man sich wie einen Schwamm vorstellen, "das heißt eine poröse Struktur, die aus Eis und Luftporen dazwischen besteht. Bei Neuschnee machen diese Luftporen 90 Volumenprozent aus, der Eisanteil nur 10 Volumenprozent. Auf der Oberfläche der Eiskristalle gibt es einen ganz dünnen Wasserfilm. Er sorgt dafür, dass die einzelnen Eiskristalle aneinanderkleben. Dieser sogenannte Sinterprozess geht sehr schnell. Auch bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius ist der Wasserfilm noch vorhanden. Aber je kälter es ist, desto dünner ist der Film". Das heißt, dass die einzelnen Teile schlechter aneinander kleben.

Pressekontakt:

Das komplette ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 52 vom 19. Dezember 2007
senden wir Ihnen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.:
040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)

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