PwC PriceWaterhouseCoopers

PwC wächst weiter stark: Umsatzplus bei 16 Prozent
Geschäftsausrichtung an E-Business-Märkten geht zügig voran - 2,4 Milliarden Mark, 10.000 Mitarbeiter

    Frankfurt am Main (ots) -  Mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden Mark hat die PwC Deutsche Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Geschäftsjahr 1999/2000 ihre Marktposition in Deutschland als integrierte Prüfungs- und Beratungsgesellschaft gefestigt und ein Umsatzplus von rund 16 Prozent erzielt. Wie Vorstandssprecher Rolf Windmöller bei der Vorlage der Zahlen in Frankfurt am Main erläuterte, sei dies ein "zufriedenstellendes" Ergebnis. Die vier großen Umsatzträger Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung (46 Prozent des Gesamtumsatzes), Unternehmensberatung (26 Prozent), Steuer- und Rechtsberatung (15 Prozent) sowie der Corporate Finance-Sektor mit 12 Prozent weisen durchweg zweistellige Wachstumsraten auf. Der Geschäftsbereich Wirtschaftsprüfung erwirtschaftet einen Umsatz von DM 1,08 Milliarden, die Unternehmensberatung von rund DM 690 Millionen, der Corporate-Finance-Sektor von DM 270 Millionen, die Steuer- und Rechtsberatung von DM 340 Millionen, der Bereich der Personalberatung von knapp über DM 20 Millionen.          Erfreulich ist nicht nur das traditionell starke Wachstum der Beratungssparten. Auch die Wirtschaftsprüfung konnte sich aufgrund neuer gesetzlicher Anforderungen (KonTraG/Risk Management), zusätzlicher unterjähriger Prüfungen sowie durch den Ausbau prüfungsnaher Beratungsleistungen deutliches Geschäftspotenzial erschließen. Der Konzernüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich danach auf DM 48,3 Millionen gegenüber DM 42,9 Millionen im Vorjahr, der Jahresüberschuss nach Abzug der Steuern auf DM 6,1 Millionen.          Der internationale Verbund PricewaterhouseCoopers hat in seinem ersten vollen Geschäftsjahr bei einem Wachstum von rund 15 Prozent weltweit einen Umsatz von $US 18 Milliarden erzielt und ist damit die mit Abstand führende internationale Prüfungs- und Beratungsorganisation. Die deutsche Gesellschaft ist nach wie vor drittstärkstes Mitglied im Verbund.          Personalentwicklung          In der Gruppe PwC Deutsche Revision waren zum Ende des Geschäftsjahres rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt haben wir im Geschäftsjahr über 2.300 Mitarbeiter eingestellt. Die Personalfluktuation lag im Branchendurchschnitt. In unsere Aus- und Fortbildung haben wir im vergangenen Jahr rund 40 Millionen DM investiert. Fast 55.000 Manntage wurden für Ausbildung der Mitarbeiter reserviert.          Strategische Gesamtausrichtung          Im Geschäftsjahr wurde eine intensive Diskussion über die strategische Gesamtausrichtung des Verbunds geführt. Um das Wachstum der Unternehmensberatungssparte in neue Zweige des E-Business, des Outsourcing und sogenannter Betreibermodelle, wie Märkte und Mandanten sie fordern, weltweit und langfristig sicherzustellen, wurde Ende 1999 eine globale Grundsatzentscheidung über eine organisatorische Neuausrichtung dieses Geschäftszweiges getroffen. Hierfür hatte sich das globale Führungsteam von Pricewaterhouse-Coopers von Anfang an mehrere Optionen offengehalten, die von Joint Ventures über Kapitalbeteiligungen Dritter bis zu einem Börsengang reichen. Diese Überlegungen werden derzeit - auch nach den durch Hewlett Packard Anfang November abgebrochenen Gesprächen über einen Kauf - konsequent weiterverfolgt. "Eine organisatorische Neuausrichtung der Beratungssparte von PwC", sagt Rolf Windmöller, "macht nach wie vor Sinn, um den Zugang zu den Kapitalmärkten zu erleichtern und Chancen für neue Geschäfts-modelle im E-Business-Zeitalter ohne interne Wachstumsbremsen zu ermöglichen." Die weitere Entwicklung des Verbunds wird auch durch die jüngst formulierte Position der amerikanischen Börsenaufsicht SEC zur grundsätzlichen Vereinbarkeit von Prüfung und Beratung nicht wesentlich beeinflusst. Die Marktanalysen haben immer gezeigt, dass eine unabhängigere Position der Unternehmens-beratung geschäftsstrategisch und unabhängig von der SEC-Position sinnvoll ist.          Integrierter Konzern          Windmöller betonte, dass PwC auch in der Zukunft als integriertes Prüfungs- und Beratungsunternehmen am Markt auftritt. Die Beratungsleistungen aus dem Corporate-Finance-, Steuer- und Rechtsberatungssektor, der Transaktions- oder Risikomanagement-Beratung sowie der Personalberatung würden auch in einem Szenario ohne die auf Geschäftsprozessimplementation orientierte Unternehmensberatung weiterhin rund 45 Prozent des Umsatzes ausmachen. Der Umsatzanteil der Wirtschaftsprüfung im engeren Sinne (Testierung von Jahresabschlüssen) beliefe sich dann auf 55 Prozent.          Produktportfolio weiterentwickelt          Das Dienstleistungsportfolio von PwC hat sich im vergangenen Jahr besonders dynamisch entwickelt. Aus der Vielzahl der Produktentwicklungen seien nur einige Beispiele genannt: Neben die klassische Testierung von Jahresabschlüssen treten durch methodische Weiterentwicklungen zunehmend das sogenannte "Value Reporting" bzw. das "Performance Auditing", das dem Mandanten weitergehende Informationen und Hinweise für seine Geschäftsgestaltung gibt. Im Geschäftsjahr hat die Beratung bei der Einführung von Risikomanagementsystemen bei unseren Mandanten weitere Bedeutung erlangt. Die Transaktionsberatung unter dem Produktnamen "Accelerated Transition" - ein innovatives multidisziplinäres Beratungsangebot für Fusionen und Akquisitionen - wurde in wachsendem Maße nachgefragt.

    Neue erweiterte Bewertungsverfahren zur strategischen Unternehmensausrichtung finden sich in Ansätzen wie dem "Real Options Valuation"-Modell. In Bereichen wie dem "Intellectual Asset Management" oder der Markenbilanzierung haben wir neue Bewertungssysteme entwickelt und bei unseren Mandanten erfolgreich eingesetzt. In der Steuerberatung wurden Modell-Lösungen zur steuerlichen Optimierung und zur Erhöhung des Unternehmenswerts wie "VISION", "CapSolve" oder "MAPS" (Mergers & Acquisitions Process & Solutions) weiterentwickelt und erfolgreich im Markt angeboten.

    Die immer wichtiger werdende Mittelstandsberatung haben wir
organisatorisch zusammengefasst und für dieses Marktsegment ein
eigenes Leistungspaket entwickelt. Der Geschäftsbereich "Neuer
Mittelstand" wird die Mandanten unter der Dachmarke PwC prüfen und
beraten, zusätzlich aber über eine Reihe regionaler Gesellschaften
wie die PwC Westdeutschland, die Societäts Treuhand Gruppe STG, die
Dr. Lipfert GmbH oder die LOEBA GmbH vertreten sein. Die
Leistungspalette im Bereich der Human-Resource-Beratung wurde ergänzt
durch die Integration der auf Vergütungsberatung spezialisierten
STRATA Unternehmensberatung GmbH.
    
    Der zunehmende Umbau von Geschäftsprozessen bei unseren Mandanten
auf E-Business hat ebenfalls zu neuen Anforderungen geführt, unsere
Leistungspalette zu ergänzen. Neue Prüfungs- und Qualitätsstandards
waren ebenso erforderlich wie Beratung bei Geschäftsabläufen im
"B2B-Sektor" und im Bereich des E-Government, für die
zukunftorientierte Lösungen entwickelt wurden. Die steuerliche und
rechtliche Optimierung von E-Business-Prozessen hat ebenfalls zu
neuem Geschäft geführt. Eine Reihe der am Neuen Markt geführten
"Start-up"-Unternehmen haben wir bei ihrem Börsengang umfassend und
erfolgreich begleitet. Verschiedene Großkunden wurden durch unsere
Unternehmensberatung beim Aufbau von E-Business-Portalen,
Handelsplattformen ("E-Commerce"), und
"Client-Relationsship-Management"-Systemen (CRM) unterstützt. In
allen Sparten sind die für E-Business-Prozesse unserer Mandanten
erforderlichen Leistungen bei Prüfungs- und Beratungsaufträgen
inzwischen Teil der normalen Dienstleistung.
    
    Kein Preisdumping, keine Subventionierung
    
    PwC betont zu seiner Marktstrategie, dass die Gesellschaft
unverändert eine qualitätsorientierte Preisstrategie und trotz des
erhöhten Wettbewerbsdrucks keine Politik des Preisdumping verfolgt.
Auch der öfters öffentlich erhobene Vorwurf trifft zumindest auf PwC
nicht zu, wonach die Geschäftsbereiche untereinander
quersubventioniert würden. Bei PwC arbeiten alle Bereiche profitabel
und weisen gleichermaßen hohe Prozentsätze bei den Deckungsbeiträgen
auf.
    
    
ots Originaltext: PwC Deutsche Revision/PricewaterhouseCoopers
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Ansprechpartner:
Dr. Klaus-Ulrich Moeller
PwC Deutsche Revision/PricewaterhouseCoopers
Marketing & Kommunikation
Tel.: 069 / 9585 1577
Fax:  069 / 9585 3331

Original-Content von: PwC PriceWaterhouseCoopers, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: PwC PriceWaterhouseCoopers

Das könnte Sie auch interessieren: