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PwC: Deutschland fällt zurück bei Klimaschutz
"Emissions-Handel" wäre wichtiger Standortfaktor - Europaweiter Statusbericht der Berater

Frankfurt am Main (ots) - Deutschland droht im europäischen und weltweiten Vergleich bei der Entwicklung flexibler und moderner Steuerungsverfahren für das Klimamanagement weiter zurückzufallen. Darauf hat - wenige Tage vor der Klimaschutzkonferenz in Den Haag - die internationale Beratungsorganisation PricewaterhouseCoopers hingewiesen. In einem Statusbericht analysieren die PwC-Experten vor allem die Entwicklungen im Handel mit CO2-Zertifikaten, dem sogenannten Emission Trading. PwC befürwortet in seiner Analyse die zügige Einführung eines solchen Systems auch in Deutschland - in einem ersten Schritt im Rahmen der bestehenden Selbstverpflichtung der Industrie - und zeigt auf, dass wichtige Länder wie Großbritannien, Holland, USA oder Australien bereits deutlich weiter bei Konzeption und Umsetzung eines solchen Systems sind. "Die Aussicht, als einziges Land in Europa keine derartigen flexiblen Mechanismen zu nutzen, lässt eine nachteilige Entwicklung für den Standort Deutschland befürchten", lautet das Fazit der PwC-Experten. Bei der Frage einer aktiven Klimastrategie zur Reduzierung des C02-Ausstosses errechnen die PwC-Experten Kostenvorteile von bis zu 200 DM pro Tonne C02-Reduktion bei den großen Unternehmen der Branche. Die flexiblen Mechanismen zur Reduktion von Treibhausgasen sind nach dem Statusreport bei den "global playern" der Branche deutlich weiter entwickelt als bei den deutschen Unternehmen. PwC empfiehlt aufgrund seiner Analyse einen engen Schulterschluss von Politik und Wirtschaft, um in der internationalen Diskussion - wie etwa auf der Klimaschutzkonferenz in Den Haag - eine aktivere Rolle spielen zu können. Nachdem PwC in den vergangenen Monaten die Diskussion über ein flexibles und modernes Emissionszertifikate-Handelssystem in Deutschland vor allem moderierend begleitet hat, sprechen sich die Experten jetzt erstmals direkt für die schnelle Einführung eines solchen Systems in Deutschland im Rahmen der Selbstverpflichtung der Industrie aus. Die Studie Klima im Wandel - Aktueller Stand der Entwicklungen im Klimaschutz kann im Internet unter www.pwcglobal.com/de abgerufen werden. ots Originaltext: PwC Deutsche Revision/ PricewaterhouseCoopers Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen erhalten Sie bei: Barbara Wieler PwC Deutsche Revision/ PricewaterhouseCoopers Tel.: (0 30) 34 96-86 21 Fax: (0 30) 34 96-89 60 barbara.wieler@de.pwcglobal.com Dieter Horst PwC Deutsche Revision/PricewaterhouseCoopers Tel.: (0 69) 95 85-13 97 Fax: (0 69) 95 85-43 97 dieter.horst@de.pwcglobal.com Nicole Susann Bayer PwC Deutsche Revision/PricewaterhouseCoopers Corporate Marketing & Kommunikation Tel.: (069) 95 85-16 69 Fax: (069) 95 85-33 31 nicole.susann.bayer@de.pwcglobal.com Für den Herausgeber: Die Gruppe PwC Deutsche Revision/PricewaterhouseCoopers ist in Deutschland mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden eines der marktführenden integrierten Dienstleistungsunternehmen im Bereich Prüfung und Beratung. Rund 10.000 Mitarbeiter arbeiten an über 40 Standorten in Deutschland für nationale und internationale Mandanten jeder Größe. Die breite Palette der Dienstleistungen umfasst die Wirtschaftsprüfung, die Unternehmensberatung, die Corporate Finance- sowie die Steuerberatung sowie die personalwirtschaftliche Beratung. 3 Original-Content von: PwC PriceWaterhouseCoopers, übermittelt durch news aktuell

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