Evangelische Kirche im Rheinland

Pressekonferenz zum Thema "Kirche und Missbrauch"
Rheinische Kirche verfolgt Vorwürfe seit Jahren nach festgelegtem Verfahren

Düsseldorf (ots) - Seit Wochen beherrschen Nachrichten über sexuellen Missbrauch in Bildungseinrichtungen sowie über Erziehungsmethoden, die Gewalt und Einschüchterung als Mittel einsetzen, die Schlagzeilen. Solche Taten sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, das auch die evangelische Kirche nicht ausschließt. Deswegen gibt es in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der zweitgrößten EKD-Gliedkirche, seit dem Jahr 2003 ein festgelegtes Verfahren, nach dem den Opfern Beratung, Seelsorge und Hilfe zuteil wird und in dem Disziplinarverfahren und strafrechtliche Verfolgung klar geregelt sind. Dazu gibt eine zentrale Anlaufstelle im Landeskirchenamt für Opfer.

Eine Bilanz der bisherigen Arbeit stellt die rheinische Kirche am kommenden Montag, 22. März 2010, um 12 Uhr, im Landeskirchenamt, Hans-Böckler-Straße 7, in Düsseldorf vor. Gleichzeitig wird erläutert, wie diese Anlaufstelle aktuell auch Menschen zur Verfügung steht, die möglicherweise schon vor Jahrzehnten Opfer von Übergriffen in evangelischen Einrichtungen geworden sind.

Gesprächspartnerinnen und -partner bei diesem Termin sind: Vizepräses Petra Bosse-Huber, Oberkirchenrat Klaus Eberl als Leiter der Abteilung Bildung sowie Landeskirchenrätin Katja Wäller und Petra Hundhausen-Kelp als Vertreterinnen des zuständigen Fachdezernats.

Pressekontakt:

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Fax: 0211/4562-490 - Mobil: 0172/2603373 - www.ekir.de/presse
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