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Achtung geänderte Monitor-Meldung! Monitor: Katholische Kirche beschäftigte in großem Umfang Zwangsarbeiter

Köln (ots) - Die katholische Kirche hat in zahlreichen Klöstern und katholischen Einrichtungen Zwangsarbeiter beschäftigt. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner morgigen Ausgabe (ARD 21.15 Uhr). Nach MONITOR-Recherchen haben u. a. in der Benediktinerabtei Kloster Ettal, im Dominikanerkloster St. Josef am Ammersee, im Franziskanerkloster in Neiße und im Paderborner Leokonvikt vor allem Polen, Russen und Ukrainer Zwangsarbeit geleistet. MONITOR hat Betroffene und Augenzeugen in Polen und Deutschland befragt und zahlreiche Dokumente gesichtet. Danach haben NS-Zwangsarbeiter, auch Kinder, vor allem in der Landwirtschaft von Klöstern und katholischen Einrichtungen bis zu 13 Stunden am Tag arbeiten müssen. Sie bekamen oft keinen oder nur einen geringen Lohn. Auch KZ-Häftlinge wurden von der katholischen Kirche zur Zwangsarbeit angefordert. Die katholische Kirche hat am 12.07.00 durch den Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz Rudolf Hammerschmidt erklären lassen: "Wir haben zur Zeit nicht vor, pauschal in einen Fonds einzuzahlen. Sollte sich allerdings herausstellen, dass die katholische Kirche tangiert ist, dann werden wir die Einzelfälle prüfen und Konsequenzen überlegen." Moderation Klaus Bednarz Redaktion Volker Happe ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen an die WDR-Pressestelle, Barbara Brückner, Tel. 0221/220-4607 und an die Monitor-Redaktion, Tel. 0221/220-3124 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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