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Triennale: WDR Sinfoniker unter Chefdirigent Semyon Bychkov spielen Werke des 20. Jahrhunderts

Köln (ots) - Das WDR Sinfonieorchester Köln spielt unter der Leitung seines Chefdirigenten Semyon Bychkov zweimal im Rahmen der MusikTriennale Köln. Am 30. April stehen in der Kölner Philharmonie Werke von Berio, Gubaidulina und Schostakowitsch auf dem Programm, am 23. Mai - ebenfalls in der Kölner Philharmonie - Werke von Poulenc und Schostakowitsch. Im Mittelpunkt des Konzerts am 30. April stehen musikalische Interpretationen ethisch-religiöser Ideen aus dem 20. Jahrhundert. Aus dem Werk von Dmitrij Schostakowitsch spielt das WDR Sinfonieorchester die 5. Sinfonie - "Das Werden der Persönlichkeit" -, das Werk, das 1937 in der Sowjetunion für seinen "Optimismus" gefeiert wurde und den Komponisten unter Stalins Herrschaft rehabilitierte; von Luciano Berio das "Canticum novissimi testamenti II", dabei spielen das Raschèr Saxophone Quartet und die acht London Voices eine Hauptrolle; von Sofia Gubaidulina ein Konzert für Viola und Orchester mit Bratschist Yuri Bashmet, der das Stück auch uraufgeführt hat. Das Konzert wird live ab 20.05 Uhr im Hörfunk auf WDR 3 übertragen und am Sonntag, den 7. Mai, um 11.00 Uhr im WDR Fernsehen gezeigt. Am 23. Mai bewegt sich das WDR Sinfonieorchester Köln mit den Labèque-Schwestern am Klavier von unterhaltend-eingängigen zu historisch-bewegenden Rhythmen. In Francis Poulencs Konzert für zwei Klaviere und Orchester lässt sich das Pariser Leben der 20er Jahre nachfühlen. Der Komponist spielt mit der Musik, einmal glaubt der Zuhörer, Beethovens Eroica erkannt zu haben, dann das Hauptthema in deutlich an Bach orientierter Gestik, plötzlich einen Anflug von Zirkusmusik. Die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque entführen zu einem musikalischen Gang über den Pariser Boulevard und ins Varieté. Dagegen ist Dmitrij Schostakowitschs 11. Sinfonie - "Das Jahr 1905" - geprägt vom Beginn der russischen Revolution. Soldaten des Zaren schießen auf Mitbürger, die friedlich gegen die Willkür ihres Herrschers demonstrieren. Schostakowitsch erzählt in dieser Sinfonie vom Gang der Revolution und vom Ende des Zarismus. WDR 3 überträgt auch dieses Konzert live ab 20.05 Uhr. Der WDR trägt mit den Auftritten seiner Musikgruppen und den musikalischen Beiträgen seiner WDR 3-Fachredaktionen zur musikalischen Vielfalt in der MusikTriennale Köln bei. Sinfonieorchester Köln, Rundfunkorchester, Rundfunkchor und Big Band des WDR bringen Chormusik, Sinfonik, Jazz, Operette, Musical und Filmmusik in die Triennale ein, deren Programm von der Musik des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Der WDR - ein Träger der Musikreihe - zeichnet die Triennale-Konzerte und -Projekte auf und überträgt davon 8.000 Sendeminuten, das sind 110 Stunden Hörfunk- und 25 Stunden Fernsehprogramm. Sonntag, 30.4., 20.00 Uhr, Kölner Philharmonie WDR Sinfonieorchester Köln, Yuri Bashmet (Viola), London Voices, The Raschèr Saxophone Quartet Dirigent: Semyon Bychkov Canticum novissimi testamenti II von Luciano Berio, Konzert für Viola und Orchester von Sofia Gubaidulina, Sinfonie Nr. 5 d-Moll "Das Werden der Persönlichkeit" op. 47 von Dmitrij Schostakowitsch. Dienstag, 23.5., 20.00 Uhr, Kölner Philharmonie WDR Sinfonieorchester Köln, Katia und Marielle Labèque (Klavier) Dirigent: Semyon Bychkov Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll von Francis Poulenc, Sinfonie Nr. 11 in g-Moll "Das Jahr 1905" op. 103 von Dmitri Schostakowitsch. Fotos:www.ard-foto.de ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: Gudrun Hindersin, WDR-Pressestelle Tel.0221/220-2407 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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