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ARD-Vorwahlumfrage Hessen: CDU verliert in Hessen zwei Punkte, SPD legt um zwei Punkte zu - Koch bei Direktwahl hinter Ypsilanti - Stimmungslage extrem schwankend

Köln (ots)

ARD-Vorwahlumfrage Hessen: CDU verliert in Hessen
zwei Punkte, SPD legt um zwei Punkte zu - Koch bei Direktwahl hinter 
Ypsilanti
Stimmungslage extrem schwankend
Sperrfrist für alle Ergebnisse:
-	für elektronische Medien heute, 18.00 Uhr
-	für Printmedien: Freitagsausgaben
Verwendung nur mit Quellenangabe "ARD-Tagesthemen/Infratest dimap"
Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl verliert die Union in der 
Sonntagsfrage in Hessen im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte und 
erreicht nun 38 Prozent der Stimmen. Die SPD gewinnt zwei Punkte 
hinzu und kommt nun auf 37 Prozent. Die FDP büßt einen Punkt ein und 
erreicht 8 Prozent, die Grünen verlieren zwei Punkte und liegen bei 7
Prozent. Die Linke gewinnt im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte und 
kommt nun auf 6 Prozent. Für diese Umfrage im Auftrag der 
ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap 
von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.000 Wahlberechtigte in Hessen 
telefonisch befragt.
In der Direktwahlfrage fällt Roland Koch zurück und liegt nun 
erstmals hinter seiner Herausforderin Andrea Ypsilanti. Könnten die 
Hessen den Ministerpräsidenten direkt wählen, würden sich 38 Prozent 
(-6 im Vergleich zur Vorwoche) für den Amtsinhaber und 48 Prozent 
(+4) für seine Herausforderin entscheiden.
Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Hessen sind der Meinung, dass
die künftige Landesregierung von der SPD geführt werden sollte. 38 
Prozent finden, die künftige Landesregierung sollte wieder von der 
CDU geführt sein.
50 Prozent der Hessen finden es gut, dass Roland Koch "das Thema 
Jugendgewalt in den Wahlkampf eingebracht hat" (48 Prozent nicht 
gut). 59 Prozent sind der Meinung, dass Koch "Themen anspricht, an 
die sich andere Politiker nicht rantrauen". 65 Prozent der Befragten 
sind der Meinung, dass Koch "ein wichtiges Thema angesprochen hat, 
seine Lösungsvorschläge aber nicht die richtigen sind". 82 Prozent 
sind der Ansicht, dass Koch "erstmal seine eigenen Hausaufgaben in 
Hessen machen und dafür sorgen sollte, dass es dort schneller zu 
Gerichtsurteilen kommt". Die Forderung Kochs, das Jugendstrafrecht in
Ausnahmefällen auch bei unter 14-Jährigen anzuwenden, lehnen zwei 
Drittel der Befragten (66 Prozent) ab.
Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Umfrage rät 
ARD-Wahlexperte und WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn bei der 
Beurteilung der Zahlen zur Vorsicht: "Wir haben es im Moment mit 
extremen Stimmungsschwankungen zu tun. Die Zahlen sind eine 
Momentaufnahme. In den zehn Tagen vor der Wahl kann sich daran noch 
viel ändern." Bei den beiden letzten Landtagswahlen in Hessen hatte 
die Union in den letzten Tagen vor der Wahl jeweils deutlich 
zugelegt.
Befragungsdaten
-	Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Hessen ab 18 Jahren
-	Fallzahl: 1.000 Befragte
-	Erhebungszeitraum: 14. bis 16. Januar 2008
-	Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
-	Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
-	Fehlertoleranz: 	1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Pressekontakt:

Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221-220-2770, -4605
Ingmar Cario, WDR-Chefredaktion, Telefon 0221-220-1800

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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