Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Do-it-yourself statt männliche Hilfe
Frauen machen mobil - Gemeinschaftsaktion "Frau und Auto" startet zum zehnten Mal

Ein 103 PS starker Fiat Stilo im Wert von 19.180 Euro wartet auf die Gewinnerin der bundesweiten Kampagne "Frau und Auto". Vorab müssen die Teilnehmerinnen an der Aktion theoretisches und praktisches Wissen rund ums Auto unter Beweis stellen. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

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    Leipzig (ots) - Unabhängigkeit und Selbständigkeit - das bedeutet
Autofahren für die meisten Frauen, für die wenigsten ist es lediglich
Notwendigkeit. Die Statistik verdeutlicht den Trend der weiblichen
Mobilität: 492.180 Fahrzeuge wurden im Zeitraum Januar bis Dezember
2001 von Frauen gekauft; das entspricht einem Anteil am Gesamtmarkt
von 14,7 Prozent.
    
    Szenarien sprechen -langfristig- von einem weiteren
Aufholpotenzial : für 2040 prognostizieren sie eine ausgeglichene
Motorisierung zwischen den Geschlechtern.
    
    Die Automobilwirtschaft sieht hier Ansatzpunkte. "Frau und Auto"
ist der Titel der Kampagne, mit der das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe
(ZDK), der Automobilclub von Deutschland (AvD), der Verband der
Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) und die Dekra Automobil
GmbH gezielt Autofahrerinnen ansprechen will.
    
    Wichtiges Modul der PR-Aktion sind Technikkurse in den
Kfz-Meisterbetrieben, in denen Teilnehmerinnen unter sachkundiger
Anleitung lernen, selbst zuzupacken. Mit den neu erworbenen
Fertigkeiten meistert frau Pannensituationen spielend. Überprüfen von
Ölstand und Reifendruck fällt dann ebenfalls in die Kategorie von
selbstverständlich ausgeführten Routinearbeiten.
      
    Frauen bestimmen Mobilität von morgen
    
    Einer von den beteiligten Verbänden in Auftrag gegebenen
forsa-Umfrage zufolge planen 15 Prozent der befragten Frauen den Kauf
eines neuen Autos innerhalb der nächsten zwei Jahre (Männer: 20
Prozent). Berufliche Verpflichtungen sind dabei neben der Familie
Hauptnutzungsgrund. Bei Frauen und Männern ist die
Sicherheitsausstattung auf Platz eins bei der Wahl eines neuen
Fahrzeugs ( Männer: 88 Prozent; Frauen: 94 Prozent). Der
Kraftstoffverbrauch spielt  eine ebenfalls erhebliche Rolle (Männer:
87 Prozent; Frauen: 90 Prozent).
    
    Fachzeitschriften als Infoquelle
    
    Das gängige Vorurteil, Fachzeitschriften würden ausschließlich von
Männern genutzt, widerlegen die Ergebnisse der Studie übrigens
eindeutig; mehr als 2/3 der Autofahrerinnen (69 Prozent) informieren
sich auf diesem Weg. Einen hohen Einfluss übt auch der Freundes- und
Bekanntenkreis aus, den immerhin 74 Prozent der Frauen zu Rate
ziehen.
    
    Fortbildung ist gefragt
    
    Der steigende Mobilisierungsgrad hat auch das Bedürfnis nach einem
sicheren Umgang mit dem Fahrzeug und souveränem Verhalten in
kritischen Situationen zufolge. Dementsprechend wächst die
Beteiligung an Fahrsicherheitstrainings. Dies bestätigen auch die
Umfrageergebnisse: Fortbildungskurse werden
geschlechter-übergreifend als positiv erachtet.
    
    Fiat Stilo winkt als Hauptpreis
    
    Die Aktion "Frau und Auto" startet im April 2002 mit der Leipziger
Messe  Auto Mobil International zum zehnten Mal. Mit dem
Medienpartner "Bild der Frau" wollen die Veranstalter 20.000 Frauen
zur Teilnahme aktivieren. In den 15 Länderentscheidungen, die in Fiat
Partnerbetrieben durchgeführt werden, heißt es dann, theoretisches
und praktisches Wissen rund ums Auto unter Beweis zu stellen. Die
jeweiligen Landessiegerinnen treffen sich Ende September im
österreichischen Saalfelden zum Bundesfinale. Als Hauptpreis winkt
ein 103 PS-starker Fiat Stilo im Wert von 19.180 Euro mit
Navigationssystem, Telefon sowie Zwei-Zonen-Klimaanlage.
        
ots Originaltext: ZDK Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
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