Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Stoßdämpfer leiden unter Schlaglöchern

Schlaglöcher auf den Straßen strapazieren die Autos. Gefährdet sind Reifen, Felgen und Stoßdämpfer. Aber auch Querlenker, Federbeine oder Spurstangen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders beansprucht werden die Stoßdämpfer. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7865 / Die Verwendung dieses Bildes ist für ...

Bonn (ots) - Schlaglöcher auf den Straßen strapazieren die Autos. Gefährdet sind Reifen, Felgen und Stoßdämpfer. Aber auch Querlenker, Federbeine oder Spurstangen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders beansprucht werden die Stoßdämpfer. "Das sind sicherheitsrelevante Bauteile, da sich mit defekten Dämpfern die Bodenhaftung der Reifen verringert und somit Bremsweg und Fahrstabilität verschlechtern", so ein Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). Allein durch Augenschein oder das Wagenwippen ließen sich Schäden am Stoßdämpfer jedoch nicht ermitteln. "Dafür verfügen viele Fachwerkstätten über einen speziellen Prüfstand, auf dem unterschiedliche Fahrsituationen simuliert und Fehler gefunden werden", so der Sprecher. Generell sollten Autofahrer die Stoßdämpfer und Federn regelmäßig in einem Kfz-Meisterbetrieb kontrollieren lassen, damit die Fahrsicherheit dauerhaft gewährleistet sei.

Bei Schlaglochschäden sei die Haftungsfrage oftmals nur schwer festzumachen, so der ZDK-Sprecher. Es komme immer auf den konkreten Einzelfall an. Grundsätzlich gelte aber, dass die Straßenbetreiber - in der Regel Bund, Länder oder Kommunen - in der so genannten "Verkehrssicherungspflicht" stünden. Das heißt, sie müssten ausbessern oder Schutzmaßnahmen treffen, zum Beispiel in Form von Warnschildern oder vorübergehenden Tempolimits. Die Autofahrer könnten außerdem Schäden melden, die sie entdecken. In vielen Kommunen sei das online möglich, auch im Internet gebe es inzwischen verschiedene Möglichkeiten, etwa bei Automobilclubs. Letztendlich befreie das den Fahrer aber nicht von der Pflicht, seine Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen anzupassen.

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Ulrich Köster, Pressesprecher
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