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Straffer Gurt schützt Kinder am besten
ADAC-Tipps für mehr Kindersicherheit im Auto

München (ots) - Am häufigsten verunglücken Kinder im Straßenverkehr als Insasse eines Autos. 2015 waren es laut Statistischem Bundesamt 10.737 Kinder, wobei vor allem Kleinkinder im Alter bis zu sechs Jahren gefährdet sind. Die schweren Unfallverletzungen erleiden sie auch deshalb, weil Kindersitze oftmals nicht vorschriftsmäßig installiert oder die Kinder nicht richtig angegurtet wurden. Ob der Gurt gestrafft ist oder der Airbag besser ausgeschaltet bleibt, kann über Unfallfolgen entscheiden. Hier die wichtigsten ADAC-Tipps, um Kinder im Auto richtig zu sichern:

   - Den Gurt an das Kind möglichst straff anpassen, zwischen Gurte 
     und Körper des Kindes darf nur eine flache Hand passen. 
   - Auf den Gurtverlauf achten: Der Schultergurt sollte mittig über 
     die Schulter, der Beckengurt so tief wie möglich über die 
     Leistenbeuge laufen. 
   - Der Kindersitz muss stabil und kippsicher auf dem Autositz 
     befestigt sein und darf nicht verrutschen - das Isofix-System 
     bietet hier die beste Sicherheit. 
   - Die Höhe der Kopfabstützung von Zeit zu Zeit prüfen, kleine 
     Kinder wachsen schnell. Wenn der Kopf aus der Babyschale 
     herausragt, auf die nächste Größe wechseln. 
   - Bei Fahrzeugen mit Airbag auf die Hinweise des Kindersitz- und 
     des Autoherstellers achten. Bei aktiven Beifahrer-Frontairbags 
     dürfen rückwärts gerichtete Kindersitzsysteme nicht auf dem 
     Beifahrersitz verwendet werden. Wird ein solcher Sitz dort 
     genutzt, Airbag deaktivieren. 
   - Weiter empfiehlt der ADAC, den Kindersitz auf den Rücksitzen zu 
     installieren. Es sollte der Platz hinten rechts oder hinten in 
     der Mitte ausgewählt werden, da dann das Kind auf der Seite zum 
     Fußweg aus- und einsteigt. 
   - Keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände in den Innenraum 
     legen, sie können beim Unfall die Insassen erheblich verletzen. 
     Der Kindersitz muss auch fest gesichert sein, wenn kein Kind 
     darin sitzt. 
   - Keine Veränderungen an Kindersitzen vornehmen. 

Diese Presseinformation finden Sie mit Foto unter presse.adac.de, ein Video zum Thema auf Youtube unter http://ots.de/NcPoo. Folgen Sie uns auch auf twitter.com/adac.

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