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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Storm/Seehofer: Rot-Grün macht Arme ärmer und Reiche reicher

Berlin (ots)

Zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht, den das
Kabinett heute verabschiedet hat, erklären der sozialpolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Storm MdB, und der
zuständige Berichterstatter, Horst Seehofer MdB:
Rot-Grün macht Arme ärmer und Reiche reicher. Die Kluft zwischen
Arm und Reich hat unter rot-grüner Regierungsverantwortung massiv
zugenommen. Das ist das ernüchternde Ergebnis des neuen Armuts- und
Reichtumsberichts, das jedem Sozialdemokraten das Herz zerreißen
müsste. Das Projekt, mit dem Rot-Grün 1998 angetreten ist, um mehr
soziale Gerechtigkeit zu schaffen, ist mit Pauken und Trompeten
gescheitert.
Fakt ist: Das Armutsrisiko in Deutschland hat zwischen 1998 und
2003 deutlich zugenommen. Der Anteil der von Armut betroffenen
Haushalte ist von 12,1% (1998) auf 13,5% (2003) angestiegen.
Besonders betroffen sind Kinder und Alleinerziehende. Umgekehrt hat
der Anteil der Reichen am Privatvermögen zugenommen. Nach Bekanntgabe
der höchsten Arbeitslosenzahlen in der Nachkriegsgeschichte der
Bundesrepublik gestern, folgt heute mit dem Zerplatzen der rot-
grünen Wunschträume nach mehr sozialer Gerechtigkeit die nächste
Hiobsbotschaft aus dem Regierungslager.
Und das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht. Denn
die Sozialkürzungen, die Rot-Grün mit ihrer Agenda 2010 beschlossen
hat, werden vom aktuellen Bericht überhaupt noch nicht erfasst. Die
vermeintlich positiven Entwicklungen, wie z.B. die Verbesserung der
Einkommenssituation der Rentner, sind reines Strohfeuer. Nach den
rot-grünen Kürzungsorgien und der im Frühjahr 2004 mit der
Schmidt`schen Rentenreform beschlossenen langfristigen massiven
Absenkung des Rentenniveaus zeigt die Kurve auch für die heutigen und
künftigen Rentner eindeutig nach unten.
Was tut Rot-Grün? Nach Vorlage des 1. Armuts- und
Reichtumsberichts im April 2001 hieß es aus der SPD-Fraktion noch,
endlich hätten „wir als Regierungsfraktionen nicht nur ein Analyse-,
sondern auch ein Kontrollinstrument für die Wirksamkeit unserer
Politik in die Hand bekommen“. Heute nach Vorlage des neuen Berichts
versucht die Bundesregierung alles, die missliebigen Ergebnisse
möglichst geräuschlos unter die Leute zu bringen. Allein zu diesem
Zweck wurde der Entwurf des Berichts bereits frühzeitig in der
Öffentlichkeit lanciert. Frei nach dem Motto: Was scheren uns die
Zahlen, die doch eh schon jeder kennt! Inhaltliche Auseinandersetzung
- offenbar nicht erwünscht! Eine solche Vertuschungspolitik kommt
einer Verhöhnung der betroffenen Menschen gleich.
Parallel dazu beruhigt der SPD-Vorsitzende, Franz Müntefering,
seine Genossen auf dem Programmforum der SPD „Wohlstand – heute und
morgen“ im Rahmen der Debatte um ihr neues Grundsatzprogramm mit
Placebos, wonach „die SPD dafür eintritt, Wirtschaft so zu gestalten,
dass alle ein gerechtes Stück vom Kuchen abbekommen“. Schöne Worte,
aber die Wirklichkeit nach sechs Jahren Rot-Grün sieht nun einmal
anders aus.
Wir appellieren an Herrn Müntefering: Politik beginnt stets mit
dem Betrachten der Realität. Kehren Sie die Ergebnisse des neuen
Armuts- und Reichtumsberichts nicht unter den Teppich. Legen Sie
endlich Konzepte für mehr Wachstum und Beschäftigung vor. Denn
Hauptübel von Armut und sozialer Ausgrenzung ist die
Massenarbeitslosigkeit, für die allein Rot-Grün durch ihre verfehlte
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik die Verantwortung trägt.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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