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Krings/Fahrenschon: Haushalt 2005 – ohne uns!

Berlin (ots)

Anlässlich der zurückliegenden Haushaltswoche
erklären der Vorsitzende der Jungen Gruppe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Günter Krings MdB sowie sein erster
Stellvertreter, Georg Fahrenschon MdB:
Die zurückliegende Haushaltswoche hielt keine guten Nachrichten
für die jungen Menschen in unserem Land bereit. Finanzminister
Eichels Zahlenwerk lässt jeden Ansatz einer nachhaltigen
Konsolidierungspolitik vermissen. Durch die dramatisch wachsende
Schuldenlast des Bundes von mittlerweile 814 Mrd. Euro wird die junge
Generation in unserem Land hoffnungslos überfordert. Dies kann keine
Strategie sein, um die tief greifende Wachstums- und
Beschäftigungskrise Deutschlands zu überwinden.
Konnte Eichel in den vergangenen Jahren noch einen Haushalt
präsentieren, der nach eigenen Angaben „auf Kante genäht“ war, so
sind jetzt die Nähte ein für alle Male geplatzt. Die
Nettokreditaufnahme konnte nur durch massive Veräußerungserlöse in
Form von Post- und Telekomanteilen auf 22 Mrd. Euro gedrückt werden.
Hiermit hat Finanzminister Eichel auch das letzte Tafelsilber der
jüngeren Generation verschleudert. Aus dem Verkauf der Post- und
Telekomanteile sollten ursprünglich die Pensionen der Bediensteten
der ehemaligen Staatsunternehmen finanziert werden. Die Folge ist,
dass riesige Pensionslasten in Höhe von 150 Mrd. bis zum Jahre 2090
künftig allein aus Steuermitteln bezahlt werden müssen. Vor dem
Hintergrund einer alternden Bevölkerung ist schon jetzt klar, dass
dies kaum zu leisten sein wird.
Das Haushaltsdesaster ist neben einer verfehlten Ausgabenpolitik
auf die strukturellen Defizite Deutschlands zurückzuführen. Deshalb
ist es ein fatales Signal, wenn die Zeichen der Bundesregierung jetzt
auf Reformpause stehen. Die junge Generation der Union fordert die
Bundesregierung auf, geeignete Reformen in der Sozial-, Finanz- und
Wirtschaftspolitik konsequent voranzutreiben, damit die
Haushaltswochen des Deutschen Bundestages nicht Jahr für Jahr zu
einem größeren Waterloo für die jüngere Generation werden.
ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe:
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