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Brinkhaus: Negative Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist kein gutes Signal

Berlin (ots) - Generationengerechtigkeit erfordert Festhalten am Bundeshaushalt ohne neue Schulden

Erstmals seit Ausgabe deutscher Bundesanleihen ist die Rendite der wichtigen zehnjährigen Papiere unter null Prozent gefallen. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus:

"Die Tatsache, dass nun auch erstmals zehnjährige Bundesanleihen negative Renditen aufweisen, ist kein Grund für Euphorie. Vielmehr handelt es sich um eine ungünstige Entwicklung - insbesondere für Anleger und Sparer.

Gerade Kleinanlegern ist schwer zu vermitteln, dass sich Sparen lohnt, wenn sie infolge negativer Renditen draufzahlen, statt einen Zinsbonus zu bekommen. Unabhängig davon ist und bleibt Sparen aber wichtig. Nur wer Geld zurücklegt, schafft sich eine Kapitalbasis für größere Anschaffungen oder schlechtere Zeiten. Und nur mit einem Startkapital kann man dann wiederum von möglicherweise steigenden Zinsen profitieren.

Auch das Argument, dass der Staat jetzt günstig Schulden machen könne, greift zu kurz. Eine Abkehr von unserem Ziel der Haushaltskonsolidierung widerspräche dem Grundsatz der Generationengerechtigkeit. Schließlich verursachen neue Schulden nicht nur Zinsen, sondern müssen letztendlich auch zurückgezahlt werden."

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