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Wegner: Wohnsitzauflage erleichtert die Flüchtlingsintegration

Berlin (ots) - Ghettobildung in Ballungsräumen verhindern

Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett den Entwurf für ein Integrationsgesetz beschlossen. Dieser beinhaltet die Wohnsitzauflage. Hierzu erklärt der Großstadtbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Kai Wegner:

"Die Wohnsitzauflage ist ein positives Signal für die Integration der Flüchtlinge und gönnt den vom starken Zuzug geprägten Städten eine Atempause. Der Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen wird spürbar entlastet, wenn nur noch halb so viele Wohnungen zusätzlich gebaut werden müssen und Zuwanderer verstärkt in Regionen mit hohem Leerstand untergebracht werden können. Für eine gerechte Verteilung ist es notwendig, dass alle Länder die Wohnsitzauflage auch umsetzen. Ob Integration gelingt oder nicht entscheidet sich in den Kommunen.

Geflüchtete Menschen, die ihren Wohnsitz frei wählen dürfen, zieht es vermehrt in die großen Städte. Häufig suchen sie sich Wohnungen mit niedrigen Mieten und Nachbarn aus dem eigenen Kulturkreis. Zumeist handelt es sich hierbei aber um Gebiete, die von hoher Arbeitslosigkeit, Kriminalität und einem stärkeren Migrationsanteil geprägt sind. Kleinere Kommunen dagegen bieten intensivere Kontaktmöglichkeiten für das Zusammenleben vor Ort und damit bessere Chancen für gelingende Integration. Positive Erfahrungen mit einer Wohnsitzzuweisung wurden bereits in den neunziger Jahren mit der Integration von Spätaussiedlern gemacht."

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