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Widmann-Mauz: Rote Laterne für Deutschland auch in puncto Frauen in Führungspositionen

Berlin (ots) - Zu den Äußerungen von Bundesministerin Bergmann heute bei der internationalen Frauenkonferenz "World Women Work" in Berlin über den niedrigen Prozentsatz von Frauen in Führungspositionen in Deutschland erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB: Mit gerade einmal 4% Frauen im Top-Management ist Deutschland Schlusslicht in Europa. Dies gab auch Frauenministerin Bergmann heute unumwunden zu. Rote Laterne für Deutschland - diese Wendung ist leider immer häufiger zu hören, wenn es um die Auswirkungen rot-grüner Politik geht. Entgegen aller Versprechungen konnte die rot-grüne Bundesregierung den Anteil der Frauen in Top-Positionen nicht steigern. Im Gegenteil: durch die langwierigen Diskussionen rund um ein Gesetz zur Gleichstellung für die Privatwirtschaft, wurden von Seiten der Bundesregierung hoffnungsvolle Ansätze in Unternehmen wieder zunichte gemacht. Zwang ist oftmals Gift für den gleichstellungspolitischen Fortschritt. Bergmann konnte sich mit ihren Gesetzesplänen zwar innerhalb der eigenen Koalition nicht durchsetzen, aber die Drohung mit dem Gesetzesvorhaben steht für die nächste Legislaturperiode weiter im Raum. Nach der Bundestagswahl will Ministerin Bergmann den Unternehmen also wieder "mit den Frauen drohen". Keine gute Ausgangslage für Frauen, die ihren Weg durch Leistung und gleichberechtigter Anerkennung meistern wollen. Die Stagnation des Anteils von Frauen in Führungspositionen hat aber auch folgenden Grund: die Stagnation der deutschen Wirtschaft aufgrund der unausgegorenen Politik. Wenn die Unternehmen in Deutschland - und dies betrifft vor allem den Mittelstand - angesichts ihrer derzeitigen Lage Angst vor der Zukunft haben, sind sie nur sehr eingeschränkt bereit, Neues zu wagen. Insofern setzt die Gleichstellung von Frauen in der Privatwirtschaft auch eine gesunde wirtschaftliche Lage voraus. Diese haben wir leider mit Rot-Grün nicht. Selbstverständlich müsse auch die Unternehmen ihren Teil zum Gelingen der Gleichstellung der Frauen in der Wirtschaft beitragen. Sie werden nicht mehr lange auf die Kompetenz und das Know-How der gut ausgebildeten Frauen in Deutschland verzichten können. Frauen sind ein echter Wirtschaftsfaktor. Um den Unternehmen zunächst diese Erkenntnis leichter zu machen, brauchen wir eine wirkliche Anerkennung und gezielte Unterstützung im Sinne von Maßnahmen zur Förderung von Unternehmen, die sich besonders in der Frauenförderung verdient gemacht haben. Insofern wird Frauenförderung zur Hilfe zur Selbsthilfe für Unternehmen und keine Zwangsmaßnahme. Zu allererst brauchen wir zudem eine familienfreundliche Gesellschaft und Arbeitswelt, die es den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglicht, eine Balance zwischen Arbeit und Familie zu halten. Bei der Bundesregierung sind leider keine konkreten Ansätze zu erkennen, wie sie diese Ziele erreichen will. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.de E -Mail: fraktion@cducsu.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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