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Riegert: Sachverständige plädieren für Hilfen für Doping-Opfer

    Berlin (ots) - Zur Anhörung des Antrages der CDU/CSU Bundestagsfraktion "Errichtung eines Fonds zur Unterstützung der Doping-Opfer der ehemaligen DDR" erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB:          In großer Einmütigkeit haben sich die Sachverständigen in der Anhörung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages für Hilfeleistungen für die Opfer des staatlich verordneten Dopings der ehemaligen DDR ausgesprochen. Den Opfern soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Sachverständigen waren sich einig, dass eine Kausalität von Doping und physischen und psychischen Schädigungen nach 15 - 30 Jahren nur schwer nachzuweisen sein wird. Deshalb sollte in der Regel ein Plausibilitätsnachweis genügen. Die Hilfeleistung sollte nicht durch medizinische- und Rechtsgutachten zerrieben werden. Für viele der Opfer wäre ein solches Verfahren entwürdigend und die Kosten mit großer Wahr-scheinlichkeit höher als die anschließende Hilfeleistung.

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird in der nächsten Sitzung des
Sportausschusses die Initiative ergreifen:
    
    * Einrichtung einer Anlaufstelle für Hilfestellung und
        Entschädigung
    
    * Vergabe einer Langzeitstudie über die Auswirkungen des DDR
        Dopings und
    
    * Einrichtung eines Haushaltstitels für 2002.
    
    Der Sport, und dies kam in der Anhörung zum Ausdruck, will sich
einer Hilfe für Doping-Opfer nicht entziehen.
    
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