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Wanderwitz/Lengsfeld: Finanzierung der Dauerausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" gesichert

Berlin (ots) - Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, hat zugesagt, die Dauerausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft zur Friedlichen Revolution 1989/1990 zu fördern. Dazu erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Marco Wanderwitz und der zuständige Berichterstatter Philipp Lengsfeld:

"Wir befürworten und unterstützen die Zusage der Kulturstaatsministerin, die Dauerausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft "Friedliche Revolution 1989/90" finanziell zu fördern. Damit wird eine wesentliche Forderung aus dem Koalitionsvertrag im Bereich Erinnerungskultur zügig umgesetzt.

Zugleich hat diese Entscheidung eine wichtige Signalwirkung für die Gedenkjahre 2014 und 2015. Die Ausstellung wurde bereits 2009 auf dem Berliner Alexanderplatz präsentiert und erfuhr großen überparteilichen Zuspruch. Über zwei Millionen Besucher aus aller Welt haben die umfangreiche Installation gesehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel schrieb sich bei ihrem Besuch auf der Meinungswand mit den Worten ein: "Herzlichen Dank der Robert-Havemann-Gesellschaft für den Mut zu dieser Ausstellung, die allen Besuchern deutlich macht: Freiheit und Demokratie mussten erkämpft werden. Danke, dass wir heute in einem freien Land ganz selbstverständlich leben können."

Dass die Ausstellung jetzt in einer überarbeiteten Fassung auf dem Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit an der Normannenstraße in Berlin dauerhaft gezeigt werden kann, unterstreicht die Bedeutung, die diesem Ort in der Aufarbeitungslandschaft zukommt. Die Dauerausstellung kann damit zu einem ersten zentralen Bestandteil des "Campus für Demokratie" werden, den der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Roland Jahn, initiiert hat.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Land Berlin sich an der Förderung der Ausstellung mit 250.000 Euro beteiligt. Dies ist ein erfreuliches Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der Robert-Havemann-Gesellschaft. Daher verbinden wir damit die Erwartung, dass sich das Land Berlin - entgegen bisheriger Äußerungen - auch am dauerhaften Erhalt des Archives der Robert-Havemann-Gesellschaft finanziell beteiligt."

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