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Unionsfraktion versenkt Titanic

    Berlin (ots) - Ein Sprecher der Fraktion erklärt:

    Der Versuch des Magazins "Titanic", die Unionsfraktion vorzuführen, ist grandios fehlgeschlagen.

    Gestern erreichten die Fraktion ein Anruf und mehrere Faxe, angeblich des Schweizer Kreditinstituts "Credit Suisse", mit dem Inhalt, man sei in der Schweiz auf ein weiteres Konto der CDU unter der ehemaligen Adresse der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Bonn gestoßen.

    Da die CDU/CSU-Fraktion keine Auslandskonten unterhält, war ein makabrer Scherz nicht auszuschließen. Die Zentrale der Bank war gestern Abend nicht mehr erreichbar. Um möglichen Spekulationen rasch den Boden zu entziehen, entschloss sich die Fraktionsführung, den Parlamentarischen Geschäftsführer Eckart von Klaeden mit der Klärung vor Ort zu beauftragen. Er unterrichtete noch gestern Abend den Bundestagspräsidenten mündlich über die Angelegenheit. Im Gespräch mit diesem erwog er auch, dass es sich möglicherweise um die Aktion eines Satire-Magazins handeln könnte. Am heutigen Freitag morgen in Luzern stellte sich in Gesprächen mit der Bank heraus, dass es sich bei den übersandten Unterlagen um professionelle Fälschungen handelte. Das Magazin hatte offensichtlich auch einen Mitarbeiter der Bank manipuliert oder dort einen "Maulwurf" platziert, um eine Fehlleitung der Anrufe zu erreichen: Die Fraktion hatte nämlich nicht unter der angegebenen Rufnummer, sondern zur Kontrolle auf einem von der Telefonauskunft mitgeteilten Anschluss der Luzerner Filiale zurückgerufen.

    Sichtlich enttäuschte Titanic-Mitarbeiter warteten heute Mittag vergeblich vor der Bank auf einen Erfolg. Auf Herrn von Klaedens Nachfrage gaben sie sich schließlich zu erkennen.

    Die Geschichte klingt weniger ernst als sie in Wahrheit ist: Urkundenfälschung ist kein Kavaliersdelikt, ein Wirtschaftsunternehmen zu manipulieren oder "Maulwürfe" in ein Wirtschaftsunternehmen einzuschleusen, ebenso wenig. Die Fraktion jedenfalls prüft rechtliche Schritte.


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