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Hauser: Fusion GMD-FhG wider besseren Wissens übers Knie gebrochen

    Berlin (ots) - Anlässlich der Vertragsunterzeichnung zur
Zusammenführung der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
(GMD) und der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. (FhG) erklärt der
zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert
Hauser MdB:
    
    Die Vertragsunterzeichnung ist ein schwarzer Tag für die GMD. Alle
Versuche, die wichtigen Forschungsschwerpunkte der GMD dauerhaft zu
sichern, sind am Widerstand des Bundesforschungsministeriums
gescheitert. Letztlich ging es nicht darum, was am besten für die
deutsche Forschungslandschaft geeignet ist, sondern darum, den
vermeintlichen Erfolg für die Bundesforschungsministerin zu sichern.
Sie hatte angekündigt, die Fusion durchzuführen, also musste sie auch
kommen - gegen den Rat zahlreicher Wissenschaftler. Selbst die
Belange der Arbeitnehmer wurden mit Füßen getreten. Eine Einigung
zwischen GMD-Geschäftsführung und Personalrat untersagte das BMBF.
Auch die von den Moderatoren entworfenen Eckpunkte sind nicht mehr
erkennbar. Weder die IT-Akademie noch das Projekt "Leben und Arbeiten
in einer vernetzten Welt" sind gesichert. Frau Bulmahn hat die Fusion
wider besseren Wissens übers Knie gebrochen und will sich nun auch
noch feiern lassen.
    
    Dafür gibt es jedoch keinen Grund: Nach wie vor ist die
Unsicherheit in der Belegschaft groß. Zahlreiche Wissenschaftler
suchen neue Arbeitsplätze, vornehmlich im Ausland. Wichtige
Spitzenkräfte gehen verloren, und Frau Bulmahn erklärt, nunmehr
wurden Kräfte gebündelt. Hier wird politisches Wunschdenken zur
Realität erklärt, doch diese sieht anders aus. Hier wird Größe mit
Stärke verwechselt, aber eine große Forschungseinrichtung ist nicht
gleichbedeutend mit einer guten. Frau Bulmahn hat der deutschen
Forschungslandschaft und insbesondere der GMD einen Bärendienst
erwiesen.
    
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