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CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hasselfeldt: Offene Fragen bei der Euro-Bargeldeinführung

    Berlin (ots) -  Zum Ergebnis des öffentlichen Expertengespräches
zur Euro-Bargeldeinführung äußert die finanzpolitische Sprecherin der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerda Hasselfeldt MdB:
    
    Das öffentliche Expertengespräch zur Bargeldumstellung auf den
Euro hat gezeigt, dass noch nicht alle Hausaufgaben erledigt sind. In
den kommenden Monaten sollte ein besonderes Augenmerk auf die
Öffentlichkeitsarbeit gelegt werden. Soll zum 1.1.2002 ein Chaos
vermieden werden, ist es dringend geboten, insbesondere kleine und
mittelständische Unternehmen des Einzelhandels ausreichend über die
Währungsumstellung zu informieren. Eine Umfrage in
Nordrhein-Westfalen hat ergeben, dass ca. 15 Prozent der befragten
Unternehmen die Eurofähigkeit erst im Juni 2002 erreichen wird,
obwohl die Umtauschphase nur von Januar bis Februar 2002 andauert.
Dem Handel wird beim Austausch der alten Währung aber eine
entscheidende Bedeutung zukommen. Nur wenn sich dieser ausreichend
auf den Euro einstellt, wird die neue Währung in der Bevölkerung
Akzeptanz finden. Für die Bevölkerung wird dabei aber von Bedeutung
sein, bis zu welchem Betrag ein kostenfreier Umtausch von Bargeld bei
Banken möglich sein wird. Während der Deutsche Sparkassen- und
Giroverband einen kostenfreien Umtausch in unbegrenzter Höhe zusagt,
wollen sich andere Kreditinstitute auf eine "haushaltsübliche Menge"
beschränken. Gerade für ältere Menschen, welche üblicherweise über
einen größeren Bestand an Bargeld verfügen, wird diese Frage von
entscheidender Bedeutung sein. Nachbesserungsbedarf besteht auch noch
bei der Umsetzung des Sicherheitskonzepts. Vor allem auf regionaler
Ebene gibt es noch zu viele Unwägbarkeiten. Die Bundesregierung darf
sich bei diesem Thema nicht aus der Verantwortung ziehen. Dabei wird
sie insbesondere noch zu klären haben, ob genügend Sicherheitskräfte
für den Transport des Euro-Geldes zur Verfügung stehen. Sollte dies
nicht der Fall sein, muss schnellstens für Ersatz gesorgt werden.
Noch gibt es also in den nächsten Monaten viel zu tun. Das heutige
Expertengespräch im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat
dies sehr deutlich gemacht.
    
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