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Gröhe: Einhaltung des Bundestags-beschlusses gegen die Diskriminierung von Frauen bei Olympischen Spielen

Berlin (ots) - Zu Beginn der Olympischen Spiele am 15. September 2000 in Sydney erklärt der Sprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe MdB: Auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat der Deutsche Bundestag am 6. Juli 2000 einstimmig das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) aufgefordert, sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Einhaltung der Olympischen Charta einzusetzen. In der Olympischen Charta wird ausdrücklich hervorgehoben, dass eine Diskriminierung von Sportlern aufgrund ihrer Rasse, ihrer Religion oder ihres Geschlechts mit den Prinzipien der Olympischen Bewegung unvereinbar ist. Infolgedessen verstoßen Länder, die Frauen aufgrund ihres Geschlechts vom Sport ausschließen und nur mit reinen Männermannschaften bei internationalen Sportveranstaltungen antreten, gegen die Olympische Charta. Es gehört zu den Aufgaben des IOC, Verletzungen der Olympischen Charta entschieden zu verfolgen. Wir rufen daher sowohl das NOK als auch das IOC auf, ihre Statuten einzuhalten und Maßnahmen gegen Staaten zu ergreifen, die nicht gewillt sind, die Olympische Charta einzuhalten. Die Freude über eine farbenfrohe Eröffnung der Olympischen Spiele darf uns nicht daran hindern, Klartext zu sprechen, wenn es um den Skandal der systematischen Frauendiskriminierung im Bereich des Sports in einigen Teilnehmerstaaten geht. ots Originaltext: CDU Deutschlands Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU-Pressestelle Tel. 030/22 070 141 - 144 Fax 030/22 070 145 Internet: http://www.cdu.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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