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Mortler: Tourismusbranche auf EU-Ebene umfassend fördern

Berlin (ots) - Zur heutigen Vorstellung der Mitteilung der Europäischen Kommission "Europa - wichtigstes Reiseziel der Welt: ein neuer politischer Rahmen für den europäischen Tourismus" erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marlene Mortler MdB:

Die EU-Kommission macht mit ihrer Mitteilung deutlich, dass sie ihre neue Zuständigkeit zur Unterstützung und Koordinierung tourismuspolitischer Maßnahmen der Mitgliedstaaten engagiert nutzen will. Die Kommission würdigt den Tourismus nunmehr seiner Bedeutung entsprechend als drittgrößten Wirtschaftszweig der EU nach Handel/Vertrieb und Baugewerbe.

Wir begrüßen das erklärte Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus in Europa zu steigern. Dies gilt insbesondere für die geplante Einbeziehung der Umweltauswirkungen sowie der Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter und älterer Reisender. Vorgeschlagene Maßnahmen sind die Schaffung eines europäischen Kulturerbe-Siegels, ein allgemeines Gütesiegel für Tourismus, eine bessere Nutzung verschiedener EU-Programme zur Ausbildung, die Förderung eines gegenseitigen Sozialtourismus vor allem in der Nebensaison, ein Preis für nachhaltige und verantwortungsvolle Tourismusunternehmen und eine gemeinsame weltweite Vermarktung des Reiseziels Europa. Diese Vorschläge müssen nun insbesondere unter den Aspekten der Subsidiarität und der Finanzierbarkeit geprüft werden.

Mit Blick auf die Zukunft gilt: Die Europäische Kommission sollte sich darauf konzentrieren, sich besser zu Tourismusthemen und tourismusrelevanten Punkten abzustimmen. Dies gilt auch über die eigentliche Tourismuspolitik hinaus für die Bereiche Verkehr und Verbraucherschutz. Auch diesen zentralen Punkt scheint die Europäische Kommission erkannt zu haben, da sie sich "nachdrücklich für eine bessere Einbindung des Tourismus in ihre verschiedenen politischen Aufgabenbereiche" einsetzen will. Dabei sollen die Bedürfnisse der Touristikbranche umfassend berücksichtigt werden. In die richtige Richtung weist auch die angestrebte "bestmögliche Nutzung" von Finanzinstrumenten der EU für die Entwicklung des Tourismus. So können z.B. Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums auch zur Finanzierung konkreter Projekte im Bereich "Ferien auf dem Bauernhof" und Förderung des Agrotourismus genutzt werden.

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