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Börnsen/Grütters: Kulturnation Deutschland - Markenzeichen im Ausland

    Berlin (ots) - Anlässlich der Beratung des Haushaltsplanes des Auswärtigen Amtes im Ausschuss für Kultur und Medien erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und die Sprecherin der Fraktion im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, Prof. Monika Grütters MdB:

    Union und FDP halten Wort in der Auswärtigen Kultur - und Bildungspolitik. 725 Mio. Euro sind für Kultur- und Bildungsmaßnahmen vorgesehen. Die erfolgreich tätigen Goethe-Institute sind mit 217 Mio. Euro ebenso dabei, wie das deutsche Auslandsschulwesen mit 215 Mio. Euro und die Förderung von Wissenschaft und Forschung mit 226 Mio. Euro. Noch vor vier Jahren betrug der Haushaltsansatz gut 545 Mio. Euro - eine Steigerung von 30% in vier Jahren! Deutschland als Kulturnation ist auch ein Exportfaktor und die Förderung der deutschen Sprache verdient jede Unterstützung. Jeder vierte  Euro des Auswärtigen Amtes für die Kultur ist ein Wort.

    Das Goethe-Institut ist mit 134 Auslandsinstituten, 13 Instituten in Deutschland und 193.800 Deutschlernenden der größte institutionelle Kulturbotschafter Deutschlands. Das Netzwerk zur Vermittlung unserer Sprache und Kultur, welche die Grundlage unserer gesellschaftlichen Wertvorstellungen bildet, sowie die Förderung der deutschen Spracheauch im Ausland, müssen erhalten, gestärkt und ausgebaut werden.

    Wir begrüßen, dass erfolgreiche Programme, wie die Partnerschulinitiative (PASCH), der Freiwilligendienst "kulturweit", die Außenwissenschaftsinitiative und das "Netzwerk des Vertrauens", mit den arabischen und anderen Staaten fortgesetzt werden. Projekte wie "Deutschland-Jahre" in Vietnam 2010 und in Indien 2011/12, vertiefen unsere Beziehungen zu ausgewählten Partnerländern und dienen der Verstärkung und Erweiterung eines positiven Deutschland-Bildes sowie dem Ausbau von Partnerschaften in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Die Ausstellung "Kunst der Aufklärung" in Peking ab Herbst 2010 soll ein Leuchtturm unserer auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in China werden. Das Projekt wird durchgeführt von den drei größten Museumsverbänden in Deutschland (Berlin, Dresden, München) und wird 18 Monate lang im politischen Zentrum Chinas deutsche und europäische Spitzenkunst präsentieren.

    Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist ein Kernelement glaubwürdiger und nachhaltiger Außenpolitik. Sie trägt dazu bei, kulturelle Trennlinien zu überwinden und legt auf diese Weise ein breites Fundament für stabile internationale Beziehungen. Auch in dieser Legislaturperiode wird die auswärtige Kulturpolitik im Inland zu ihrem Recht kommen. Deshalb stützt die Union auch die Absicht der Staatsministerin Cornelia Pieper MdB, die Mittel für die Kurzfilmtage in Oberhausen ebenso nicht zu kürzen, wie beim Deutschen Übersetzerfonds.

    Das Ansehen als Kulturnation verdankt Deutschland nicht nur seinem reichen kulturellen Erbe, sondern auch seiner zeitgenössischen Kunst. Diese lebt vor allem vom internationalen Austausch und der künstlerischen Begegnung, die durch das Netzwerk deutscher Mittlerorganisatoren angeregt, unterstützt und ermöglicht wird.

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