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CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Hintze: Aufnahme Griechenlands in die Euro-Zone verschieben - Kursverfall birgt Gefahr importierter Inflation

Berlin (ots)

Zur Empfehlung der EU-Kommission, die griechische
Drachme in den Euro aufzunehmen, erklärt der Europapolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Hintze MdB:
In der gegenwärtigen Phase der Außenschwäche des Euro müssen
besonders strenge Maßstäbe an die Erweiterung des Euro-Raums angelegt
werden. Griechenland darf erst dann aufgenommen werden, wenn die
Gesamtverschuldung deutlich weiter reduziert und die Inflationsrate
dauerhaft auf niedrigem Niveau stabilisiert ist. Die Staats- und
Regierungschefs der EU sollten die Entscheidung über die Aufnahme der
griechischen Drachme zurückstellen. Erst bei vollständiger Erfüllung
der Stabilitätskritierien ist eine positive Entscheidung angesagt.
Griechenland hat zwar beachtliche Fortschritte bei der Festigung
seiner Währung erzielt. Der Euro kann aber keinerlei Zweifel über
seine zukünftige Stabilität verkraften. Die Aufnahme Griechenlands
zum jetzigen Zeitpunkt wäre ein währungspolitisches Eigentor.
Die täglichen neuen Niedrigstände beim Kurs des Euro gegenüber dem
US-Dollar mögen Exporteure deutscher Waren in die USA freuen. Sie
bergen aber die Gefahr importierter Inflation im Euro-Raum, weil
eingeführte und im Euro-Raum nicht ersetzbare Güter, etwa Öl, durch
den Kursverfall des Euro immer teurer werden. Auf Dauer ist beim Euro
die Spreizung zwischen innerer Stabilität und äußerer Schwäche nicht
zu halten. Es droht eine Inflationswelle, die mit etwa zwölfmonatigem
Zeitverzug die Verbraucher erreicht.
Die Staats- und Regierungschefs müssen jetzt Strategien finden,
wie das internationale Vertrauen in den Euro zurückgewonnen werden
kann. Hier hat die Regierung Schröder/Fischer bisher kläglich
versagt. Notwendig sind Wirtschafts- und Finanzreformen insbesondere
in Deutschland als dem größten Land der Euro-Zone.

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