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Reiche: Deutschland braucht einen Flüssiggasterminal

    Berlin (ots) - Zum weiter anhaltenden russisch-ukrainischen Gasstreit erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

    Obwohl Menschen in Südosteuropa frieren, hält der russisch-ukrainische Gasstreit an. Deutschland und die EU erhalten eine bittere Lehrstunde in Sachen Lieferzuverlässigkeit und vermeintlicher Energiesicherheit. Dass Bild eines Russlands, auf das seit den Zeiten der Sowjetunion bei seinen Gaslieferungen Verlass war, verblasst. Kritisch müssen wir auch die Ukraine betrachten mit ihren undurchsichtigen wirtschaftlichen Strukturen.

    Wir müssen deshalb dafür sorgen, dass unser Energiemix breit aufgestellt bleibt und dass der Gasanteil bei der Stromerzeugung möglichst gering bleibt. Die Alternativen sind klar, Erneuerbare Energien, moderne Kohlekraftwerke sowie eine Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke. Zudem muss die Energieforschung noch weiter ausgebaut werden.

    Dort, wo der Einsatz von Erdgas unumgänglich ist, wie bei der Wärmeerzeugung, müssen wir dafür sorgen, dass die Bezugsregionen erweitert werden. Schlüssel hierfür sind die Nabucco-Pipeline mit der Europa direkt Gas aus Zentralasien und dem Irak beziehen kann sowie der dringend notwendige Bau eines Flüssiggasterminals in Wilhelmshaven, der seit fast dreißig Jahren immer wieder aufgeschoben wurde. Mit ihm können wir auch auf Gas aus Afrika, Lateinamerika und dem Mittleren Osten zugreifen.

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