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Ruck: Zusätzliche Milliarden allein werden die Armutsbekämpfung nicht voranbringen

    Berlin (ots) - Zu den Ergebnissen des gestern zu Ende gegangenen Sondergipfels der Vereinten Nationen zur Umsetzung der Millenniumsziele erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:

    Die Union begrüßt die Bereitstellung von zusätzlich 16 Mrd. US Dollar bei dem Sondergipfel der VN. Die internationale Gemeinschaft hat damit unterstrichen, dass sie ihren Versprechungen Taten folgen lässt.

    Seriöse Entwicklungspolitik darf sich aber nicht der Illusion hingeben, mit mehr Geld allein ließe sich die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele erreichen. Um diese umzusetzen, sind Industrie- und Entwicklungsländer gleichermaßen gefordert, ihre Verpflichtungen einzuhalten und Hausaufgaben zu machen.

    In Entwicklungsländern - und dies spielt leider oft in den Diskussionen keine Rolle - behindern schlechte Regierungsführung, Korruption und unzureichendes Eigenengagement den Durchbruch. Dies ist vor allem eine große Herausforderung für Afrika.

    Die Geber - dazu zählen inzwischen aber auch Länder wie China - müssen die Arbeitsteilung vorantreiben, Handelsbarrieren abreißen und sich gemeinsam mit den Entwicklungsländern für gute Regierungsführung und eine faire Handels- und Finanzordnung engagieren. Notwendig sind neben der Verstetigung des Engagements für die Grundbedürfnisse auch neue Konzepte, bei denen die Entwicklungspartner zukunftsgerichtet an einem Strang ziehen.

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