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Fischbach/ Eichhorn: Kein Alkohol während der Schwangerschaft

    Berlin (ots) - Anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2008 erklären die Vorsitzende der Gruppe der Frauen, Ingrid Fischbach MdB und die Drogenbeauftragte, Maria Eichhorn MdB der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:

    Frauen, die während der Schwangerschaft Alkohol auch nur in geringen Mengen zu sich nehmen, gefährden die Gesundheit und die Entwicklung der ungeborenen Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung. Dem Bericht zufolge sollen von rund 700.000 jährlich geborenen Kindern 10.000 bereits alkoholgeschädigt sein. Rund 4000 davon weisen das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FASD= Fetal Alcohol Spectrum Disorders) auf. Wachstumsstörungen, körperliche Deformierungen sowie geistige und seelische Behinderungen prägen das Krankheitsbild von FASD. FASD tritt doppelt so häufig auf wie das Down- Syndrom und wäre durch den Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft komplett vermeidbar. Obwohl FASD nicht heilbar ist und die Kinder ein Leben lang unter den Folgen des Alkoholmissbrauchs ihrer Mütter zu leiden haben, sind sich viele werdende Mütter der gesundheitlichen Risiken von Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft nicht bewusst.

    Wir appellieren an alle Schwangeren, Früherkennungs- und Beratungstermine wahrzunehmen. Breit angelegte Kampagnen müssen über die Gefahren des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft informieren. Sie sind daher wertvolle Hilfen bei der Bekämpfung von Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft.

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