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Fischbach: Familienförderung zahlt sich aus

    Berlin (ots) - Anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach MdB:

    Die positive Nachricht des diesjährigen Familientages lautet: Junge Paare in Deutschland trauen sich endlich wieder, Kinder zu bekommen! Im Jahr 2007 wurden nach vielen Jahren nicht weniger, sondern wieder mehr Kinder geboren. Die Geburtenrate stieg um zehn Prozent von 1,33 in 2006 auf rund 1,45 in 2007 und erreichte erstmals wieder das Niveau von 1990. Vergleicht man nur Daten für Westdeutschland, muss man sogar bis ins Jahr 1975 zurückblättern, um ein ähnlich hohes Niveau zu finden.

    CDU und CSU arbeiten mit Nachdruck daran, dass Kinder in unserer Gesellschaft wieder willkommen sind. Mit dem Erfolgsmodell Elterngeld, der verbesserten steuerlichen Absetzbarkeit von Betreuungskosten, der Erhöhung des Kinderzuschlags und dem Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten haben wir für viele Familien messbare Fortschritte erreicht. Darüber hinaus haben wir durchgesetzt, dass diejenigen Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen möchten, ab 2013 einen finanziellen Ausgleich erhalten.

    Gleichzeitig dürfen wir an diesem Tag die zunehmende Kinderarmut in Deutschland nicht außer Acht lassen. Im aktuellen ZDF-"Politbarometer" fürchten 72 Prozent der Befragten, dass es Familien mit Kindern finanziell weniger oder gar nicht gut geht. Denn mit zunehmender Kinderzahl steigen die Fixkosten von Familien sprunghaft an. Zugleich sinken die Möglichkeiten für eine Erwerbstätigkeit beider Elternteile. Die Folge ist, dass hierzulande kaum noch Familien mit drei oder mehr Kindern anzutreffen sind. Daher ist es richtig, wenn Familienministerin Ursula von der Leyen vorschlägt, das Kindergeld künftig stärker nach der Geschwisterzahl zu staffeln. Die finanzielle Mehrbelastung, die durch Kinder entsteht, wird zu etwa einem Drittel durch das Kindergeld ausgeglichen.

    Familien erbringen erhebliche volkswirtschaftliche Leistungen. Insofern gilt es, dem geleisteten Vertrauensvorschuss der jungen Familien Rechnung zu tragen und nicht beim Schwung in der Familienpolitik nachzulassen. Unsere Familien haben es verdient!

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