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Aigner/Weinberg: Kenntnisse über DDR unverzichtbar für Demokratie

    Berlin (ots) - Anlässlich der Sitzung der Kultusministerkonferenz am 06./07.03.2008 erklären die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB, und der zuständige Berichterstatter, Marcus Weinberg MdB:

    Die bei einer Studie der Freien Universität Berlin festgestellten geringen Kenntnisse deutscher Schüler über die DDR sind eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland. Beschämend ist besonders der geringe Kenntnisstand in Berlin und Brandenburg, wo die Eltern und Großeltern der heutigen Schüler den Folgen der deutschen Teilung und der SED-Diktatur direkt ausgesetzt waren.

    Bemerkenswert ist, dass die bayerischen Schüler noch am besten über die DDR informiert waren und der Kenntnisstand der bayerischen Hauptschüler sogar noch über dem der Gymnasiasten in Brandenburg lag.

    Dabei gehören Kenntnisse über den Aufstand am 17. Juni 1953, über den Mauerbau, den Schießbefehl, die Stasi, Hohenschönhausen und Bautzen zur Mindestbildung, über die jeder Schulabgänger in Deutschland verfügen sollte.

    Die Kultusministerkonferenz ist aufgefordert, die Studie des Forschungsverbundes aufzugreifen und sich über die notwendigen Schlüsse zu verständigen. Eltern und andere Zeitzeugen stehen in der Verantwortung, mit den Jugendlichen über ihre Erfahrungen mit dem DDR-Regime zu sprechen. Filme wie "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck sind dazu ein guter Anlass.

    Nur wer über die Taten, Opfer und Folgen der SED-Diktatur nichts weiß, gerät in Gefahr, den Tätern von damals auch heute wieder zu Macht und Einfluss zu verhelfen.

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