CDU/CSU - Bundestagsfraktion

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Riegert: Schröders Populismus grenzt Sachverstand aus

Berlin (ots) - Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB, erklärt zu Äußerungen des Bundeskanzlers zum Doping: Bundeskanzler Schröders Drohung, die Fördermittel des Bundes für den Sport zu kürzen, wenn "gewissenlose Trainer, Betreuer, die zu diesem Mittel (Doping) greifen, um in die körperliche, auch in die geistige Entwicklung junger Menschen eingzureifen, die sind hochkriminell" (so Schröder) zeugt von einer Naivität, sich zu Sachverhalten zu äußern, von denen er wenig versteht. Fördermittel des Bundes werden nur an Verbände gewährt, die Doping verantwortungsvoll bekämpfen und zwar nachweislich. So sehen es die Förderrichtlinien vor und so werden sie gehandhabt. Kein Verband mit "gewissenlosen Trainern und Betreuern" wird durch Bundesmittel gefördert! Der Bundeskanzler sollte dies wissen, bevor er seinem Drang zu populistischer Selbstdarstellung mit hysterischer Überbewertung und pauschaler Diskriminierung freien Lauf läßt. Er sollte wissen, daß die deutschen Sportverbände im Kampf gegen Doping international hervorragend dastehen. Der Bundeskanzler könnte selbst und unmittelbar einen konstruktiven Beitrag zur Bekämpfung des Dopings leisten. Er sollte sich die Bedenken der aktiven Sportlerinnen und Sportler zu eigen machen. Diese sehen in der sehr guten Infrastruktur des deutschen Sports eine Grundvoraussetzung für Athleten, um Leistungssport auf sehr hohem Niveau auf legalem Wege betreiben zu können. So war es in der Anhörung Doping deutlich zu hören! Dieser Bundeskanzler zeichnet verantwortlich für eine Haushaltspolitik, die diese sehr gute Infrastruktur zerschlagen will: Die zentralen Fördermaßnahmen sollen mittelfristig um rd. 18 %, die Investitionen im Sportstättenbau um fast 6o % von jetzt 68 Mio. DM auf 32 Mio. DM gekürzt werden. Der Bundeskanzler sollte seinen populistischen Trieb stutzen und besser den Sachverstand der Athleten nutzen. Er sollte die Kürzungen zurücknehmen. Er gäbe damit den Athleten die faire Chance, im internationalen Wettbewerb auch zukünftig durch legalen Einsatz ihres Talentes und ihres Fleißes mithalten zu können. Schröders Befürchtung, der Sport könne durch Doping Schaden nehmen, ist berechtigt. Dann sollte er aber dem Sport alle Möglichkeiten eröffnen, um Leistungen ohne Manipulation erbringen zu können. Dies aber tut er nicht! ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Das könnte Sie auch interessieren: