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Ruck/Pfeiffer: Deutsche Entwicklungspolitik übernimmt mehr Verantwortung bei HIV/Aids-Bekämpfung

    Berlin (ots) - Anlässlich des Welt-Aids-Tages 2007 am 01. Dezember erklären der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB und die zuständige Berichterstatterin, Sibylle Pfeiffer MdB:

    Aids ist weiterhin eine der Haupttodesursachen weltweit. Jährlich sterben 2,1 Millionen Menschen an Aids. Zudem infizieren sich jedes Jahr 2,5 Millionen Kinder und Erwachsene mit dem HI-Virus. Das sind fast 7000 täglich. Die Entwicklungsländer sind besonders betroffen. Mehr als 90 Prozent aller Infizierten leben dort, allein zwei Drittel im südlichen Afrika.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat HIV/Aids und Afrika zu Schwerpunktthemen des G8-Gipfels in Heiligendamm gemacht. Dort konnte erreicht werden, dass die G8-Staaten 44 Milliarden Euro für die Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zusagten. Bei der Wiederauffüllungskonferenz in Berlin wurden dem Global Fonds 7 Milliarden Euro zugesichert. Deutschland wird in den nächsten acht Jahren vier Milliarden Euro für die Bekämpfung dieser Epidemie ausgeben und damit mehr Verantwortung in der weltweiten HIV/Aids-Bekämpfung übernehmen.

    Doch Geld allein kann Aids nicht besiegen. Oftmals fehlt den Entwicklungsländern das Know-how, um die Mittel effizient einzusetzen. Wir müssen die Partnerländer daher weiterhin unterstützen, damit sie in die Lage versetzt werden, die Hilfsgelder auch wirkungsvoll einzusetzen. Von einer besseren Nutzung internationaler Finanzmittel im Gesundheitssektor profitieren letztendlich die erkrankten Menschen am meisten.

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