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Aigner/Hübinger: Ausländischen Hochschulabsolventen ein faires Angebot machen

    Berlin (ots) - Anlässlich der Debatte zum Zuzug Hochqualifizierter erklären die bildungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB, und die zuständige Berichterstatterin, Anette Hübinger MdB:

    Bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte für deutsche Unternehmen sind die hier ausgebildeten Hochschulabsolventen erste Wahl. Sie sprechen die deutsche Sprache und sind durch ihren Studienaufenthalt in der Regel bereits gut integriert.

    Anders als bei unseren europäischen Nachbarn ist die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach Abschluss ihres Studiums für diese Hochqualifizierten aber noch an zu enge Voraussetzungen geknüpft. Insbesondere die individuelle Vorrangprüfung, bei der die Arbeitsverwaltung im Einzelfall prüfen muss, ob sich durch die Beschäftigung des Ausländers nachteilige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ergeben, stellt ein erhebliches bürokratisches Hemmnis dar. Sie führt dazu, dass die hier teuer ausgebildeten Fachkräfte letztlich in anderen Ländern Stellenangebote annehmen.

    Gerade im Hinblick darauf, dass nach den jüngsten Studien in den nächsten Jahren nicht nur Ingenieure und Naturwissenschaftler, sondern Akademiker insgesamt fehlen werden, können wir uns solche bürokratischen Hürden für Hochschulabsolventen nicht mehr länger leisten. Auf jegliche Vorrangprüfung sollte daher - jedenfalls in Regionen mit Fachkräftemangel - verzichtet werden, wenn der Hochschulabsolvent einen seiner Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz nachweisen kann.

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