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CDU/CSU-Bundestagsfraktion Rönsch, Fischer, Brunnhuber: Transrapid muss auf die Spur kommen

Berlin (ots) - Anlässlich der Äusserungen des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, und des Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rezzo Schlauch, zum Transrapid erklären die Stv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hannelore Rönsch MdB, der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer MdB, und der Berichterstatter für den Transrapid Georg Brunnhuber, MdB: Die Bedenken des DB-Vorstandsvorsitzenden zur Realisierung des Transrapid zwischen Hamburg und Berlin sind nicht plausibel. Das Transrapid-Projekt auf dieser Strecke kann wirtschaftlich betrieben werden. Nach Abschluss der Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren steht einer zügigen Realisierung nichts mehr im Wege. Herr Mehdorn müsste auch wissen, dass auch ein ICE-Ausbau der Strecke Geld kostet, und zwar kaum weniger als die Realisierung des Transrapid. Tatsache ist, dass die Fahrwegkosten des Transrapid zwischen Hamburg und Berlin im Vergleich zu ICE-Neubaustrecken sogar erheblich günstiger liegen. Während für die Transrapidverbindung Hamburg-Berlin Kilometerkosten von rund 21 Mio. DM/km bei einspuriger und rund 29 Mio. DM/km bei zweispuriger Ausführung anfallen, betrugen sie bei den ICE-Strecken Hannover - Berlin 34 Mio. DM/km, Hannover - Würzburg 36 Mio. DM/km, Mannheim - Stuttgart 42 Mio. DM/km und Köln - Frankfurt 47 Mio. DM/km. Die Vorarbeiten für den Transrapid sind dank des Engagements der früheren Bundesregierung längst erledigt. Wir fordern alle Beteiligten, insbesondere die Bundesregierung, auf, jetzt konsequent alle notwendigen weiteren Schritte zu unternehmen, damit der Transrapid wie geplant im Jahr 2005 in Betrieb gehen kann und so - die beiden größten deutschen Städte Berlin und Hamburg auf dem Landweg in einer Zeit von einer Stunde miteinander verbunden werden, - innovative deutsche Technologie demonstriert werden kann - nicht zuletzt auch im Rahmen der EXPO 2000, - das Ansehen des Industriestandorts Deutschland durch die Anwendung der Transrapid-Technologie weltweit steigt, - Tausende mit dem Transrapid verbundene Arbeitsplätze in Deutschland gesichert und weitere geschaffen werden. Dass Rezzo Schlauch eilfertig Grabesgesänge für den Transrapid anstimmt, ist nicht das erste Mal und erstaunt kaum. Die Gründen sollten aber endlich aufhören, aus reiner Ideologie immer wieder nach neuen Gründen zu suchen, die längst überfällige Entscheidung zu verzögern. Das "Herumeiern" in der rot-grünen Koalition muss endlich ein Ende haben. Der Transrapid muss auf die Spur kommen. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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