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Reiche/Aigner/Schummer: Angebote für alle Ausbildungsplatzbewerber schaffen

    Berlin (ots) - Zur heutigen Berufsbildungsdebatte erklären die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB, die bildungspolitische Sprecherin, Ilse Aigner MdB, und der Berichterstatter für Berufliche Bildung, Uwe Schummer MdB:

    Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt entspannt sich. Der Ausbildungspakt wirkt. Jedem ausbildungswilligen Jugendlichen soll eine Berufsausbildung oder eine Qualifizierung angeboten werden. Hierzu sollen folgende Instrumente angeboten werden:

    Ein Qualifizierungs-Kombilohn soll langzeitarbeitslosen Jugendlichen helfen, die mit den herkömmlichen Instrumenten der Arbeitsförderung nicht mehr erreicht werden. Danach wird für arbeitslose Jugendliche ohne Berufsabschluss, die mindestens sechs Monate arbeitslos sind, ein "Qualifizierungskombi" in Form einer Kombination aus Lohnkostenzuschuss und Qualifizierung umgesetzt.

    Ein Instrument ist die Erprobung von Ausbildungsbausteinen, die durch die zuständigen Kammern zertifiziert werden. Einige Berufsbilder werden in Ausbildungsbausteine gegliedert. Nach jedem Baustein ist der Wechsel in ein duales Ausbildungsverhältnis möglich. Die erfolgreichen Einstiegsqualifizierungen werden auf hohem Niveau weiterfinanziert und sollen mit den Ausbildungsbausteinen kombiniert werden können.

    Wir möchten mehr qualifizierte Stufenausbildungen. Stufenausbildungen schaffen Zwischenabschlüsse. Die bei der Berufsbildungsreform 2005 vereinbarte Überprüfung auch bestehender Ausbildungsordnungen hinsichtlich einer verstärkten Strukturierung als qualifizierte Stufenausbildung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung ist überfällig. Hier sind im Konsensverfahren die Tarifpartner gefordert.

    Die Berufsberatung soll wieder deutlich verstärkt werden, um eine angemessene individuelle Beratung und Betreuung der Jugendlichen und eine ausreichende berufsberaterische Präsenz an den Schulen sicherzustellen.

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