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c't testet Intels neuen Universalanschluss
Noch zu früh für USB 2.0

    Hannover (ots) - Intel hat den verbreiteten USB-Anschluss
weiterentwickelt, der externe Geräte wie Drucker oder Scanner mit dem
PC verbindet. Die neue Version USB 2.0 ist 40-mal so schnell wie der
Vorgänger und macht damit dem etablierten FireWire Konkurrenz. Für
Anwender ist es aber noch zu früh, sich USB 2.0 anzuschaffen, so das
Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 15/01.
    
    Über USB lassen sich Peripheriegeräte bequem an den PC
anschließen: An allen aktuellen Rechnern findet sich diese
Standard-Schnittstelle. Für leistungshungrige Geräte wie Festplatten,
DVD-Laufwerke oder CD-Writer ist das bisherige USB jedoch zu langsam.
Der schnellere FireWire-Standard eignet sich hierfür besser. In
vielen höherwertigen PCs und Notebooks ist FireWire bereits eingebaut
und hat sich vor allem für die digitale Videoübertragung
durchgesetzt.
    
    Mit einer Weiterentwicklung von USB will Intel nun FireWire
übertrumpfen. Mit einer Übertragungsrate von 480 MBit/s ist USB 2.0
um 20 Prozent schneller als FireWire. Stecker und Kabel sind gleich
geblieben, sodass alte und neue USB-Geräte miteinander kompatibel
sind. Der Anwender könnte also künftig mit einer Sorte Stecker für
alle Geräte auskommen.
    
    Bestehende PCs lassen sich per Steckkarte um USB-2.0-Anschlüsse
erweitern. c't hat die ersten Geräte mit USB 2.0 getestet und dabei
festgestellt, dass sie gegenüber FireWire kaum Vorteile bieten. Auch
wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis eine vergleichbare
Vielzahl von Geräten erhältlich ist. "USB 2.0 ist eigentlich eine
überflüssige Entwicklung", so c't-Redakteur Harald Bögeholz. "Doch
wenn Intel es im nächsten Jahr in jeden Chipsatz einbaut, wird es
sich wohl durchsetzen. Im Augenblick würde ich Anwendern empfehlen,
noch mit der Anschaffung zu warten."
    
    Titelbild c't 15/2001: www.heise.de/
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