Studiengemeinschaft Darmstadt SGD

Glücklich im Beruf dank Weiterbildung (mit Grafik)

Wer sich mit einem Fernstudium berufliche Ziele vornimmt, hat viele Vorteile im Arbeitsleben. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Studiengemeinschaft Darmstadt SGD"

Pfungstadt bei Darmstadt (ots) - Ein Fernstudium bringt nicht nur Vorteile im Arbeitsleben mit sich, sondern beeinflusst auch die Lebenszufriedenheit positiv. Das zeigt eine aktuelle, von TNS Infratest begleitete Befragung von Absolventen der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD). Mehr als jeder Zweite konnte mittels Qualifizierung seine berufliche Position bereits sichern oder die Karriereleiter erklimmen. Aber auch immaterielle Werte gewinnen im Job an Bedeutung.

Für viele wirkt sich die eigene Weiterbildung positiv auf Job und Karriere aus. 91 Prozent der Befragten, die sich ursprünglich das Ziel gesetzt hatten, ihre berufliche Position durch das Fernstudium zu sichern, gaben an, dieses Ziel "voll und ganz" oder "teilweise" erreicht zu haben bzw. noch zu erreichen. Das mag vor allem an der Arbeitsmarktentwicklung liegen: Die Kombination aus Wirtschaftskrise, Fachkräftemangel und demografischer Entwicklung sorgt derzeit für eine stete Aufwertung der "Ressource Wissen". "Wissen zahlt sich für unsere Absolventen eindeutig aus: 49 Prozent erzielen durch ihr Fernstudium ein höheres Einkommen", sagt Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD.

Geld allein macht jedoch nicht glücklich. Anstatt nur Karriere und Einkommen im Blick zu haben, orientieren sich Arbeitnehmer heute verstärkt an immateriellen Werten wie einem guten Arbeitsklima bzw. einer Kultur der Wissensteilung und Wertschätzung. So nennt jeder fünfte SGD-Absolvent (21 Prozent) ein größeres Ansehen im Kollegenkreis als Ziel, das erreicht wurde oder noch erreicht werden kann. Für 57 Prozent steht sogar im Vordergrund, ihr "Leben durch interessante Inhalte bereichert" zu haben. Dies stützt die Ansicht vieler Glücksforscher, dass neben finanzieller Sicherheit weiteren Glücksfaktoren wie befriedigende Arbeit und Gesundheit mehr Bedeutung zukommen sollte.

"Die Sehnsucht nach Glück ist kein Krisenphänomen, sondern ein wichtiges Signal für die Wirtschaft", sagt Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel, Makroökonom und Glücksforscher an der Fakultät Betriebswirtschaft der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. "Es ist bezeichnend, dass es in allen westlichen Ländern trotz des steten Wirtschaftswachstums der vergangenen 50 Jahre nie eine nennenswerte Zunahme der Lebenszufriedenheit oder des Glücksempfindens gab. Gerade Unternehmen sollten aber die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Mitarbeiter ihren Beruf auch als Berufung und als Terrain für ihre Weiterentwicklung erleben - denn wer mit Freude an die Arbeit geht, stärkt das Team und das Unternehmen."

Die Ergebnisse der SGD-Studie sprechen dafür, dass es beispielsweise wichtig ist, Mitarbeitern die Bedeutung ihrer Arbeit für andere Menschen bewusst zu machen. Dies kann durch gezielte Weiterbildung geschehen, welche individuelle Stärken fördert. Zusätzlich sind sozial kompetente Führungskräfte gefragt, die genau wissen, wie sie richtig Anerkennung vermitteln und Mitarbeiter motivieren.

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