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"Report aus München"-Umfrage: Deutsche sehen Vorschläge der Hartz-Kommission als Wahlkampfmanöver

    München (ots) - Die Mehrheit der Bundesbürger steht der
"Hartz-Kommission" und ihren Vorschlägen des Arbeitsmarktes skeptisch
gegenüber. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des
Meinungsforschungsinstitutes infratest-dimap im Auftrag des
ARD-Magazins "Report aus München". Gefragt wurde, ob die
Bundesregierung mit der Hartz-Kommission den Arbeitsmarkt wirklich
reformieren wolle oder ob die Einsetzung nur ein Wahlkampfmanöver
sei. Lediglich 30 Prozent der Befragten halten die Einsetzung der
Kommission für glaubwürdig, aber 60 Prozent sehen darin nur ein
Wahlkampfmanöver. Selbst bei den SPD-Anhängern sind die Vorbehalte
groß: 45 Prozent halten sie für glaubwürdig, aber immerhin 44 Prozent
halten sie für ein Wahlkampfmanöver. Eindeutiger ist die Zustimmung
bei den Grünen: 61 Prozent Zustimmung, 35 Prozent Ablehnung.
    
    Überwältigend ist die Ablehnung in den Reihen der Opposition: 69
Prozent der FDP- und 70 Prozent der Unions-Anhänger sehen in der
Hartz-Kommission nur ein Wahlkampfmanöver.
    
    Die Umfrage wurde vom 2. bis 5.7.2002 von "infratest-dimap"
durchgeführt, befragt wurden 1000 wahlberechtigte Bürger.
    
    Verwendung frei bei vollständiger Quellenangabe "Report aus
München"
    
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