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Freiheit für Oleg Sentsov! - Meret Becker und Katja Riemann setzen sich gemeinsam mit Amnesty und der European Film Academy sowie der Deutschen Filmakademie für den inhaftierten Filmregisseur ein

Freiheit für Oleg Sentsov! - Meret Becker und Katja Riemann setzen sich gemeinsam mit Amnesty und der European Film Academy sowie der Deutschen Filmakademie für den inhaftierten Filmregisseur ein
Meret Becker und Katja Riemann setzen sich gemeinsam mit Amnesty und der European Film Academy sowie der Deutschen Filmakademie für inhaftierten Filmregisseur ein / Ort: CineStar im Sony-Center, Berlin / Berlinale, am 14.02.2016 ( © Henning Schacht / Amnesty International )- Meret Becker und Katja Riemann setzen sich gemeinsam mit Amnesty ...

Berlin (ots) - Die Schauspielerinnen Meret Becker und Katja Riemann forderten am Sonntag bei einer gemeinsamen Aktion von Amnesty International und der Deutschen Filmakademie sowie der European Film Academy die Freilassung des krim-ukrainischen Filmregisseurs Oleg Sentsov.

Die Aktion fand vor der Premiere des Films "Mariupolis" statt, der den Konflikt zwischen prorussischen Rebellen und der ukrainischen Armee thematisiert und im Rahmen der Sektion Panorama der Berlinale 2016 läuft. Die beiden Schauspielerinnen hielten zusammen mit Amnesty-Aktivisten Protestplakate und Schilder und sammelten Unterschriften für eine Petition für Sentsovs Freilassung.

Der Filmregisseur Oleg Sentsov wurde am 25. August 2015 in einem unfairen Verfahren vor einem russischen Militärgericht zu 20 Jahren Haft verurteilt und befindet sich seitdem in einem Arbeitslager. Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB hatten den ukrainischen Staatsbürger auf der besetzten Krim festgenommen, wo Sentsov an friedlichen Demonstrationen gegen die russische Besetzung der Krim teilgenommen hatte. Oleg Sentsov wurde wegen "terroristischer Aktivitäten" angeklagt und auf der Grundlage von Aussagen verurteilt, die aller Wahrscheinlichkeit nach durch Folter erzwungen worden waren. Er selbst gab vor Gericht an, misshandelt und gefoltert worden zu sein. Das Gericht wies die Vorwürfe jedoch als unbegründet zurück.

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